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Theatergruppe Fuhlen lässt Tränen fließen

Lachen erlaubt

Fuhlen. „Unter Bademänteln – eine Posse in Plüschpantoffeln“ lautete das Stück, das die Theatergruppe Fuhlen seit Anfang Januar 2014 einstudiert hat. Die Laiendarsteller sind eine Sparte der Dorfgemeinschaft Fuhlen. Die Gruppe setzt sich aus fünf Frauen, vier Männern und vier Damen, die sich um die Regie kümmern, zusammen. Für Ton und Technik ist Stefan Walthemathe ihre Koryphäe. Seine Freundin Britta Marx ist an den Vorstellungstagen im Organisieren, Fotografieren und bei der Bewirtung nicht wegzudenken. Das Alter spielt in der Gruppe keine Rolle. Von Anfang 20 bis Ende 60 sind die Teilnehmer querbeet vertreten.

veröffentlicht am 20.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 17:16 Uhr

Nach einer Leseprobe haben sich die Laiendarsteller sehr schnell für die Posse entschieden. Schon beim ersten Lesen kullerten vor lauter Lachen die Tränen. Auch die Rollenverteilung verlief harmonisch. „Jeder von uns suchte sich seine Traumrolle aus und schon waren die Rollen vergeben“, berichtet Antje Eggers.

Alle 14 Tage machte sich das Team lesend mit dem Stück vertraut. „Es fiel uns so manches Mal schwer, die Contenance zu behalten, denn immer wieder unterbrachen Lacher unsere Konzentration. Dank unserer hervorragenden Regie (Doris Meyer, Heike Litke, Michaela Nagel und Susanna Loges) haben wir jedoch immer wieder den Faden gefunden.“

Es dauerte nicht lange, bis die Darsteller mit dem Spielen begannen, zunächst noch mit Drehbuch in der Hand, später dann auswendig mithilfe der Souffleuse Michaela Nagel. Als Probenraum konnte, wie in dem Jahr zuvor, die ehemalige Gastwirtschaft Pyzik in Fried-richshagen genutzt werden.

Je näher die Aufführungstermine rückten, um so häufiger haben sich die Darsteller getroffen. Selbst an den Wochenenden wurde geprobt und an der Kulisse gearbeitet.

In dem Stück geht es darum, dass Bruno Maibohm (Oliver Schwaldt) im Wellness-Hotel „Zum Rosa Rüssel“ seine Kur antritt und sehr erfreut darüber ist, seine nervige Gattin Gertud (Sandra Zizak) drei Wochen lang nicht sehen zu müssen. Mathilde von Märthesheimer, eine Gräfin (Antje Eggers), ist inkognito in dem Wellness-Hotel, weil sie Angst um ihr wertvolles Collier hat. Der Dauer-Kurhotel-Gast Cornelia Längsfeld (Yvonne Nowag) lässt nichts anbrennen und hat es auf Bruno Maibohm abgesehen. Dann tauchen da auch noch zwei Mafiosi auf, die hinter einem Collier her sind. Mama Vitello (Annika Schüte) hat es faustdick hinter den Ohren und lässt gerne mal die Waffen kreisen, ihr angeblicher Sohn Vincenzo (Philipp Loges) verliebt sich derweil in die Trainerin Katrin (Ann-Marie Eikermann). Das Verhalten des Portiers Engelbert Heiler (Marcel Pyzik) lässt darauf schließen, dass er sich zu Männern hingezogen fühlt. Und dann ist da noch Kommissar Horst Brutalski (Heiner Becker), der garantiert jeden Fall löst und pünktlich zum Feierabend die Hüllen fallen lässt.

Alle vier Vorstellungen waren ausverkauft. Die eigens gebaute Kulisse wurde an den Tagen zuvor im Wirtshaus Bücher in Fuhlen aufgestellt. Die pink-farbende Außenbeleuchtung war für jeden ein Hingucker. Standing Ovations bildeten neben tosendem Applaus den Abschluss eines gelungenen Abends.

Die Theatergruppe ist sich einig, dass das nicht ihr letztes Stück gewesen sein soll. Nach einer Verschnaufpause wird voraussichtlich im Jahr 2016 das 5. Stück von der Theatergruppe Fuhlen aufgeführt.



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