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Fremdenverkehrsverein im Rodenberger Bürgerpark unterwegs

Kyrill-Schäden fast beseitigt

Rodenberg (oke). Friedrich Hardekopf kann vorerst aufatmen. Der Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins Rodenberg zeigte auf einem Rundgang durch den Bürgerpark die Resultate der jüngsten Aufräumaktion. Die in diesem Jahr 100 Jahre alte Anlage zeigt sich nach den Schäden des Orkans "Kyrill" wieder hergestellt und bereit zur Aufforstung.

veröffentlicht am 05.09.2007 um 00:00 Uhr

Der Vorstand des Fremdenverkehrsvereins um Friedrich Hardekopf (

Die Schäden, die der "Jahrhundert-Orkan" hinterlassen hatte, waren in dem kleinen Waldstück beträchtlich. Zahlreiche Fichten des Bürgerparks waren gebrochen oder entwurzelt worden - nicht zuletzt, so Hardekopf, durch eine zu einseitige Bepflanzung. Durch die umstürzenden Bäume wurden auch einige Parkbänke und Wege in Mitleidenschaft gezogen. Die Arbeit, die dem Verein bevorstand, ist nun fast abgeschlossen. Dem Besucher zeigt sich der Park wieder gepflegt, aber dennoch natürlich. Außer den Arbeitseinsätzen der Mitglieder hatte auch eine Pflanzaktion der "Rodenberger Woche des Kindes" einen Anteil an dem guten Zustand. Allerdings gab es auch einen Wermutstropfen. Mit der Bestellung seiner Felder, die an den Bürgerpark angrenzen, hat Domänenpächter Christian Dreyer auch die dem Fremdenverkehrsverein gehörigen Fußwege mit umgepflügt. Dieser kannte offenbar die Besitzverhältnisse nicht und obendrein war durch die Brachnutzung der Flächen die Wegführung nicht mehr erkennbar. Hardekopf hat sich bereits mit Dreyer in Verbindung gesetzt, um die Wiederherstellung zu erläutern. Um den Besuchern des Parks weitere Rastmöglichkeiten zu bieten, haben die Mitglieder auch in diesem Jahr weitere Bänke aufgestellt. Zwei davon an der Rodenberger Mühle, eine Ersatzbank im Park und eine weitere in der Algesdorfer Gemarkung. Der Park, dessen rundes Jubiläum in diesem Jahr gefeiert wird, geht auf die Initiative des Rodenbergers Heinrich Fricke zurück, der für sein Engagement mit einem Gedenkstein im Park geehrt wurde. Zusammen mit den Mitgliedern der 1907 noch "Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs" genannten Gemeinschaft hatte er mehrere Grundstücke auf dem Hügel oberhalb Rodenbergs erstanden und begrünen lassen - in dieser Zeit noch zum Preis von 525,90 Mark. Weitere Flurstücke ergänzten im Laufe der Zeit das Areal bis auf seine heutige Größe von etwa 2,4 Hektar. Die letzte markante Änderung erfolgte 1999 mit der Einrichtung des Waldklassenzimmers. Mit Kyrill und den Schäden, die der Sturm anrichtete. ist auch der bisher schlimmste Vorfall in der Vereinchronik zu verzeichnen.



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