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Schulklasse für Gemeinschaftsprojekt belohnt / Erster Preis für Leonie Spiller / Das Echo übertrifft alle Erwartungen

Kunstwettbewerb der Kirche lockt viele Kreative an

Ahnsen (sig). Natürlich bleibt es das wichtigste Ziel der Freien evangelischen Gemeinde, Menschen zu helfen, den Weg zu sich selbst und zu Gott zu finden. Das hindert sie aber nicht daran, Begabungen auf einem anderen Feld zu wecken. Dazu trug jetzt ein Kunstwettbewerb bei, der sich mit dem Erleben von "Hoffnung und Freude" befasste.

veröffentlicht am 20.04.2007 um 00:00 Uhr

"Geschafft": Bei den zahlreichen Preisgewinnern des Kunstwettbew

Wer Sonntag zum Gottesdienst kam, der staunte nicht schlecht, wie groß die Reaktion war. Man gewann man den Eindruck, die Organisatoren hätten eine Lawine losgetreten. Rundum im Gemeindezentrum hingen die Bilder. Keiner hat den Versuch gemacht, sie zu zählen, aber es waren an die 200 Zeichnungen einschließlich Aquarelle und Ölgemälde. "Besonders stark war die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen, bei den Erwachsenen hätten es mehr sein können", verriet Pastor Frank Kohlmeyer. Für einige Bilder habe es bereits Kaufinteressenten gegeben, berichtete Regine Rohlwing. Sie nahm im Anschluss an den Gottesdienst die Preisverteilung vor. Eine dreiköpfige Jury hatte vorher nach gründlicher Prüfung die Auswahl getroffen. Ihr gehörten die Kunsterzieherin Johanna Möhlmann aus Heeßen, die Malerin und Pädagogin Susanne Sommer und die Hobbymalerin Margit Kohlmeyer (beide Ahnsen) an. Besonders stark beteiligt hat sich die Grundschule Heeßen. Aus den gemeinsam gewerteten 1. und 2. Klassen holte sich Leonie Spiller den ersten Preis. Sie erhielt das Spiel des Jahres 2006 ("Der schwarze Pirat"). Für den zweiten Platz bekam Andreas Masur ein Spiel-Set und Faye Lehmann-Whitty ein Ketten-Set. Alle drei gehören der Klasse 2a an. Den Hauptpreis der dritten und vierten Klassen gab es für ein Gemeinschaftsprojekt der 3b, die mit Hilfe eines großen Lebensbaumes deutlich macht, welche Bedeutung der Baum für den Menschen und die Tiere hat. Diese Kreativleistung wurde mit einem weiteren Spiel des Jahres 2006 belohnt ("Thurn und Taxis"). Maxi Lindemeier aus der gleichen Klasse bekam für den zweiten Platz eine Schulmappe und Frederick Wendt und Hagen Kastning aus der 4c erhielten für eine gemeinsame Arbeit als Dritte Spiele-Sets. Eine besondere Bewertung hatte die Jury für Kinder aus den eigenen freikirchlichen Gruppen vorgenommen. Da siegte die Jungschar und erhielt dafür eine Spielesammlung. Auf Platz zwei landeten Christian Hövermann und Micha Kohlmeyer aus dem Kindergottesdienst. Dafür gab es Schulmappen. Und schließlich bekam noch Luca Rott für den dritten Platz ein Buch. Drei Preise wurden auch an Erwachsene verteilt. Hier darf sich der Sieger Erich Hampe aus Ahnsen auf ein Gala-Dinner für vier Personen freuen. Brunhilde Senkel aus Rinteln gewann einen Blumenkorb, und der Rintelner Hauskreis Stoevesandt entführte einen Korb mit Süßigkeiten. Nach der Preisverteilung begaben sich alle Besucher ins Freie und ließen Luftballons steigen. Die Auswertung der zurückgesandten Karten erfolgt erst nach den Sommerferien, weil beim letzten Wettbewerb nach drei Monaten noch Post aus München und Leipzig eintraf.



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