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Petra Wilkening ist die neue ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Stadt

"Kummerkasten" für Frau und Mann

Bückeburg (rc). Petra Wilkening ist die neue und erste ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bückeburg. Sie ist mit sofortiger Wirkung im Amt und tritt die Nachfolge der hauptamtlichen Frauenbeauftragten Andrea Senne an, die Ende vergangenen Jahres aus ihrem Amt ausgeschieden ist.

veröffentlicht am 15.06.2007 um 00:00 Uhr

Die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bückeburg, Petra W

Den Wechsel von der Hauptamtlichen zur Ehrenamtlichen hat eineÄnderung der Niedersächsischen Gemeindeordnung möglich gemacht. Es sei ein "neuer Typus", so Bürgermeister Reiner Brombach bei der Vorstellung von Petra Wilkening, obwohl sich an den Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten nichts wesentlich geändert hat. Intern in der Verwaltung kümmert sie sich um die Gleichstellung der Geschlechter, etwa bei Neueinstellungen oder aber Höhergruppierungen. Extern ist sie Ansprechpartner für alle Bürger der Stadt, die sich durch ihr Geschlecht ungleich oder ungerecht behandelt fühlen. Um diese Externen zu erreichen, bietet Wilkening wöchentlich mittwochs in der Zeit von 16 bis 18 Uhr eine Sprechstunde an. In dieser Zeit ist sie unter der Telefonnummer 206-156 im Obergeschoss der Hof-Apotheke zu erreichen. Während der üblichen Öffnungszeiten können mit der Stadtverwaltung zudem Termine unter der Rufnummer (0 57 22) 2 06-114 vereinbart werden. Petra Wilkening hat innerhalb der Verwaltung eine Stabsfunktion inne und ist direkt dem Bürgermeister unterstellt. Ihre Betätigungsfelder könne sie frei wählen und eigene Schwerpunkte setzen, sagte der Bürgermeister. Exakt werden die Aufgaben zudem in einer Satzung geregelt, die seit Anfang des Jahres in Kraft ist. "Ich bin Gleichstellungsbeauftragte und keine Frauenbeauftragte", betonte Wilkening, dass sie sich um beide Geschlechter kümmern will. Sie werde sich eher als "Kummerkasten" sehen, Menschen könnten mit ihren Problemen zu ihr kommen. Sie werde sich darum kümmern, dass die Menschen Ansprechpartner für ihre Probleme finden und sich um die Weitervermittlung kümmern. "Meine Hilfe liegt eher im emotionalen Bereich und der Unterstützung des eigenen Standpunkts." Eher sozialarbeiterisch eben. Innerhalb der Verwaltung werde sie sich um die Gleichstellung von Mann und Frau kümmern, Hinweise geben, wo eventuell die Verwaltung "betriebsblind" sei. "Das kann nur bereichernd sein", so der Bürgermeister. Petra Wilkening war eine von fünf Bewerberinnen auf die Stelle. Sie ist 48 Jahre alt und alleinerziehende Mutter eines 20-jährigen Sohns. Sie wohnt in Bückeburg, arbeitet für die Stadtverwaltung Porta-Westfalica: zunächst als Schulsekretärin, seit vier Jahren im Vorzimmer des Ersten Beigeordneten und für das Jugendamt.



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