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Dritter Preis in landesweitem Schulwegplan-Wettbewerb / Lehrer und Polizeibeamte nutzen GIS-Daten für Empfehlung

Kultusminister Busemann zeichnet Grundschule Nord aus

Rinteln (crs). Mit satten 500 Euro in der Tasche ist die Grundschule Nord in die Osterferien gestartet: Für ihren innovativen Schulwegplan ist die Rintelner Schule im Rahmen eines Wettbewerbs vom Niedersächsischen Kultusminister Bernd Busemann ausgezeichnet worden.

veröffentlicht am 06.04.2006 um 00:00 Uhr

Kultusminister Bernd Busemann (v.l.), Gertraud Blaumann von der

Wie man mit verhältnismäßig geringem Aufwand für Grundschulen informative Schulwegpläne erstellen, sie aktuell halten und zu einem festen Bestandteil des Schullebens werden lassen kann, das war das Thema eines landesweiten Wettbewerbs, dessen Preisträger Busemann in der vergangenen Woche im Niedersächsischen Kultusministerium ausgezeichnet hat. "Einen absolut sicheren Schulweg gibt es nicht und kann es nicht geben - aber einen, der nur mit wenig Gefahren behaftet ist", sagte Busemann bei der Preisverleihung. Welcher Weg für das einzelne Kind am geeignetsten ist, darüber geben Schulwegpläne Auskunft. Gemeinsam mit dem Ministerium für Inneres und Sport, dem Verkehrsministerium und den Kooperationspartnern ADAC, Landesverkehrswacht Niedersachsen, Landeselternrat und den Gemeinde-Unfallversicherungsverbänden hatte der Kultusminister den Wettbewerb anlässlich der Verkehrssicherheitsaktion zu Schuljahresbeginn ausgeschrieben. "Mit Ihrer Hilfe können wir es anderen Schulen, Fördervereinen und Kommunen vielleicht ein wenig leichter machen, gute Schulwegpläne zu erstellen und einzusetzen", lobte Busemann die Preisträger und die Fachleute in der Wettbewerbsjury. Unter den Preisträgern ist auch die Grundschule Nord aus Rinteln: Die Arbeitsgruppe "Schulwegplan", in der Lehrer und Polizeibeamte zusammenarbeiten, bekam den dritten Preis und damit ein Preisgeld von 500 Euro. Die Grundschule Nord hat bei der Erstellung ihres Schulwegplanes das GeoInformationsSystem (GIS) des Landkreises Schaumburg genutzt. "Das Vorliegen von Karten in digitaler Form erleichtert erheblich die Aktualisierung des erarbeiteten Planes", lobte Busemann den innovativen Ansatz der Schule. "Dies könnte wegweisend für andere Schulen und Kommunen sein."

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