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Bundesverdienstkreuz für Altbürgermeister Adolf Neitsch / „Viel Spaß“ gehabt

Krönung ein Jahr nach dem Abschied

Kirchhorsten (gus). Help-sens Altbürgermeister Adolf Neitsch hat am Mittwoch von Landrat Jörg Farr das Bundesverdienst am Bande nebst vom Bundespräsidenten unterzeichneter Urkunde überreicht bekommen. Im „Alten Krug“ Kirchhorsten würdigten Gäste von Gemeinde, Samtgemeinde, Landkreis, Feuerwehren und Vereinen die 43-jährige politische Karriere des Südhorsters.

veröffentlicht am 02.05.2012 um 19:34 Uhr

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Das Ehrenamt sei wie ein roter Faden in Neitsch’ Leben gewesen, sagte Farr. 39 Amtsjahre als Bürgermeister genügten als Beleg dafür, dass der Richtige für die Ehrung ausgewählt wurde. Neitsch dankte seinem Nachfolger, Manfred Kesselring für den würdigen Rahmen. „Die Arbeit hat mir viel Spaß gemacht“, sagte er rückblickend.

In die Kommunalpolitik war Adolf Neitsch 1968 eingestiegen, fungierte direkt als stellvertretender Bürgermeister der damaligen Gemeinde Südhorsten. 1972 wurde er zum Bürgermeister der Gemeinde Südhorsten gewählt. Nachdem die Gemeinden Südhorsten, Kirchhorsten und Helpsen bei der Gebietsreform 1974 zur Gemeinde Helpsen zusammengefasst worden waren, wurde Neitsch deren erster Bürgermeister. Und blieb es bis zum 30. April 2011. Von 1972 bis 2009 übte er außerdem die Funktion des ehrenamtlichen Gemeindedirektors aus.

Von 1968 bis 1974 war Neitsch außerdem Vorsitzender des Schulzweckverbands von 13 benachbarten Gemeinden. Hinzu kommen zahlreiche weitere Verbandsposten. Von 1983 bis 1991 hatte Neitsch einen Sitz im Kreistag inne. Bis September 2011 war der Südhorster auch Mitglied des Samtgemeinderats.

Zu den wichtigsten Erfolgen des Verdienstkreuzträgers zählen das Abschaffen der ebenerdigen Bahnübergänge, die Ansiedlung der weiterführenden Schule auf dem Bergkrug, der Radwegebau und der Bau des S-Bahnhofs.



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