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Pläne der Regierung zur Aussetzung der Wehrpflicht und Reduzierung der Streitkräfte sehen Kameradschaften negativ

Kritische Töne beim Jubiläum der Reservisten

Hameln. Von Anfang an dabei und noch immer im Vorstand der Reservistenkameradschaft (RK) Hameln III aktiv: Feldwebel der Reserve Uwe Gräfe ist einer von acht ehemaligen Soldaten, die am 1. Juni 1965 in der Gaststätte „Zum Wildschütz“ die Kameradschaft gründeten. Zum 45-jährigen Jubiläum konnte deren 1. Vorsitzender Stabsfeldwebel d. R. Hans-Jürgen Fiedler mit Uwe Kettner und Dirk Merten immerhin zwei Mitglieder des Landesvorstandes begrüßen. Natürlich auch den Vorsitzenden der Kreisgruppe Weserbergland, Ernst Nitschke aus Emmerthal. Dieser schlug in seinem Grußwort auch kritische Töne zur Zukunft der Bundeswehr an. „Nicht alles, was von oben kommt, ist Gold und glänzt“, meinte Nitschke. Er meinte damit die Pläne zur Aussetzung der Wehrpflicht und der Reduzierung der Streitkräfte. Dies werde sich auch negativ auf jede einzelne Reservistenkameradschaft auswirken, sagte der Kreisvorsitzende. Trotz allem dürfe die Freude an der Sache nicht verloren gehen. Die haben die Mitglieder bis heute besonders beim Schießen und bei Vielseitigkeitswettkämpfen. Und dies mit großem Erfolg, wie Pokale und Urkunden bezeugen. Die Zahl der Mitglieder ist im Laufe der Jahre auf 137 angestiegen und hat die RK Hameln III zur stärksten in der Kreisgruppe gemacht, wie Hans-Jürgen Fiedler berichtete. Passend zum Jubiläum wurde auch die Auszeichnung für langjährige Mitglieder seitens der Landesvorstandsmitglieder und der Kreisvorsitzenden vorgenommen. Geehrt wurden Oberstabsgefreiter d. R. Ralf Wolters, Obergefreiter d. R. Torsten Beck und Obergefreiter d. R. Klaus Schulz mit der bronzenen Ehrennadel des Reservistenverbandes.

veröffentlicht am 06.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:41 Uhr



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