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Behindertenbeirat im Dialog mit MdL über Eingliederungshilfe

Kritik an Kürzungen der Hilfe

Hameln. Der Behindertenbeirat des Landkreises Hameln-Pyrmont ist entsetzt darüber, dass das Land plant, die Mittel für die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen zu senken. „Es wird an der falschen Stelle gespart“, argumentiert Gotthard Feist, Vorsitzender des Behindertenbeirates. Der Behindertenbeirat will sich bei den heimischen Landtagsabgeordneten dafür einsetzen, dass nicht wieder die Schwächsten dafür herhalten müssen, dass die öffentlichen Finanzen saniert werden können. Gerade die Eingliederungshilfe, die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, für angemessene Schulausbildung und zur Teilhabe am Arbeitsleben umfasst, ist von diesen Streichungen betroffen. „Da die Leistungen nur von Menschen auf Antrag bezogen werden können, denen nicht zugemutet werden kann, die Mittel selber aufzubringen, wird hier bei Armen gespart, die in unserer Gesellschaft eh schon benachteiligt sind“, ist sich Feist sicher, dass hier eine „große Ungerechtigkeit“ geplant wird.

veröffentlicht am 11.08.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 12:41 Uhr



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