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Öffnungszeiten der Kindergärten werden geändert / Drei "halbe" Gruppen geplant

Krippenkinder kommen in die "Rasselbande"

Obernkirchen (sig). Alle Kindergärten der Stadt bleiben erhalten. Die Aufgaben eines Kinderhorts übernimmt zunächst die "Rasselbande". Über einen endgültigen Standort werden noch weitere Überlegungen angestellt. Und die Öffnungszeiten der Kindergärten sollen sowohl den Schulzeiten als auch den Anforderungen der berufstätigen Eltern angepasst werden. Das führt voraussichtlich zur zusätzlichen Bildung von drei "halben" Gruppen an drei der vier Obernkirchener Kindergärten.

veröffentlicht am 08.02.2007 um 00:00 Uhr

Für die Ganztags- und Nachmittagsgruppen in den Kindergärten ist

Das sind im Kern die wichtigsten Entscheidungen, die im Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport vor einer ungewöhnlich großen Zuhörerschar gefällt wurden. In erster Linie waren junge Mütter und Erzieherinnen gekommen, die gespannt die Diskussionen und die sich daran anschließenden Beschlüsse verfolgten. Die Basis für alle Überlegungen bildete das Ergebnis der Elternbefragung. Dass nur 151 von insgesamt 700 versandten Fragebogen ausgefüllt zurückkamen, mag nicht befriedigen, aber immerhin waren klare Tendenzen zu erkennen. So hatten zum Beispiel 40 Eltern die Einrichtung einer Krippe befürwortet. Der stellvertretende Stadtdirektor Bernhard Watermann sieht zurzeit noch keine Möglichkeit, in einem der vier städtischen Kindergärten die zusätzliche Betreuung von Kindern bis zum dritten Lebensjahr anzubieten. "Wir hätten Mehrkosten für das Schaffen geeigneter räumlicher Voraussetzungen und die dazu gehörende Mindestausstattung; deshalb ist es sinnvoll, die Krippenkinder zunächst bei der "Rasselbande" unterzubringen", lautete Watermanns Vorschlag im Fachausschuss. Martin Schulze-Elvert (CDU) regte an, man sollte sich einmal die frühere Hausmeisterwohnung der Grundschule am Kammweg anschauen, ob sie für eine Verwendung als Krippe geeignet sei. Dort befindet sich zurzeit der Schulkindergarten, für den im Schulgebäude ausreichend Platz sein müsste angesichts der zurückgehenden Schülerzahl. Da die "Rasselbande" nur 20 Kinder aufnehmen kann, würde nach dem Ergebnis der Befragung noch eine Warteliste für die gleiche Anzahl bestehen. Eine Arbeitsgruppe, der die Leitung der städtischen Kindergärten sowie Vertreter der Verwaltung und des Rates angehören, soll sich mit weiteren Standortvorschlägen befassen und die erforderlichen Kosten für Umbaumaßnahmen und die Einrichtung ermitteln. Breiten Raum nahmen in der Sitzung dieÜberlegungen zur geforderten Änderung der Öffnungszeiten ein. Weil die Arbeitszeit der halbtags beschäftigen Mütter häufig um 7.30 Uhr beginnt, sollen die Kindergärten nach den Sommerferien bereits eine Viertelstunde vorher geöffnet werden und dann bis 12.45 Uhr. Der Ausschuss hat sich außerdem dafür ausgesprochen, drei "halbe Gruppen" mit einer erweiterten Mittagszeit einzurichten, die dann um 13.45 Uhr endet. Die an dieser Lösung interessierten Eltern sollen nochmals angeschrieben werden, um eine verbindliche Anmeldung zu erhalten. Deren Kinder würden dann auch eine warme Mahlzeit bekommen, die von der "Paritätischen Gesellschaft" angeliefert wird. An welchen der vier städtischen Kindergärten es eine solche bis zu zehn Kinder umfassende "halbe" Gruppe geben wird, soll nach Schluss der Anmeldefrist entschieden werden. Für die Ganztags- und Nachmittagsgruppen soll ein einheitlicher Schluss um 17 Uhr vereinbart werden. Durch die jetzt im Fachausschuss beschlossenen Zeiten erledigt sich auch der Antrag des Krainhäger Kindergartens, der seine Öffnungszeit von 7 bis 14 Uhr ausweiten will.



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