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Kreisweiter Schulfonds auf dem Weg

Landkreis (ssr). Die Schulpolitiker des Kreistages wollen auf Antrag der SPD/FDP-Gruppe die Kreisverwaltung einstimmig beauftragen, Schritte zur Einrichtung eines kreisweiten Schulfonds für Schüler aus einkommensschwachen Familien einzuleiten. Das Schulamt hat angekündigt, unverzüglich Gespräche mit den Kommunen darüber aufzunehmen, sobald der Kreisausschuss am 11. Dezember die Empfehlung des Schulausschusses bestätigt haben wird, wovon auszugehen ist.

veröffentlicht am 05.12.2007 um 00:00 Uhr

Ziel des Vorstoßes ist es, für nachweislich bedürftige Schüler erforderliche Lernmittel anzuschaffen sowie die Teilnahme an der Schulverpflegung und an Schulausflügen zu gewährleisten. Außerdem sollen bei Besuch einer Oberstufe für Bedürftige die Kosten der Schülerbeförderung übernommen werden. Wie berichtet, haben einige Kommunen bereits Schritte in Richtung lokaler Schulfonds unternommen. So erhalten etwa in der Samtgemeinde Nienstädt einkommensschwache Eltern bei Einschulung ihrer Kinder eine Beihilfe von 100 Euro. Die Samtgemeinde Lindhorst hat 1500 Euro bereitgestellt, für deren sachgerechte Verwendung die Grundschule verantwortlich ist. Auch die Samtgemeinde Bad Eilsen hat eine Regelung angekündigt. Im Schulausschuss des Kreistags war man sich einig, dass es am Ende sinnvoll wäre, wenn sich unter der Federführung des Landkreises alle Schulträger auf einheitliche Grundlagen und Verfahren verständigen würden. Genau das wird das Schulamt jetzt versuchen. Eine im Vorfeld getätigte Befragung der Schulen im Landkreis hat ergeben, dass es in Schaumburg knapp 2000 Schüler gibt, die vom Grundsatz her in den Kreis der berechtigten Hilfeempfänger einzuordnen wären. 124 davon sind demnach Oberstufenschüler, für welche die Fahrtkostenerstattung greifen könnte. Einige Schulen haben darauf hingewiesen, dass es daneben noch eine nicht konkret zu benennende Zahl von "Grenzfällen" gibt, die auch in die Überlegungen mit einbezogen werden müssten.



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