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Thomas Lühr sieht Trainingzentralisierung als Lösung

Kreisweit die Kräfte bündeln

Hameln (gro). Die Damenmannschaft in der Oberliga, die 1. Herren in der Landesliga, die Herren 30 in der Oberliga – insgesamt 18 Mannschaften sind im aktiven Tennisturniersport gemeldet, von denen ein Drittel mit Meistertiteln und Staffelsiegen für den Deutschen Tennisverein Hameln die Saison 2009 abgeschlossen haben, was kann positiver bewertet werden? Es waren insgesamt 19 Veranstaltungen, wie „Multi-Dropin“, „Dropin“, „Pfingstturnier“, das 24. „Rojczyk-Turnier“ und die „DTH-Open“, aber auch Fahrrad- und Wandertour.

veröffentlicht am 17.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 04:41 Uhr

Alles passt beim DT und die Aktiven und Vorstandsmitglieder engagieren sich für ihre Mitglieder. Doch von ihnen sind viele im letzten Jahr gegangen. Waren es 2008 noch 370, sind es nun nur noch 310. Das liege an verschiedenen Strukturen, so der in der Jahreshauptversammlung wieder zum Vorsitzenden gewählte Goetz Friedemann. Ein Drittel der Mitglieder sei über 60 Jahre alt, einhundert seien 41 bis 60, nur 28 im Alter von 27 bis 40 und 75 seien Jugendliche. Der „Mittelbau“ fehle und bei den Jugendlichen sei ganz klar eines zu spüren: „Sie wollen zwar Sport betreiben, sich aber nicht an einen Verein binden.“ In puncto Mitgliederzahlen seien alle dazu aufgerufen, für den Verein zu werben, um zumindest die Zahlen zu halten. Übrigens sei der Mitgliederschwund ein allgemeines Problem bei allen Tennisvereinen, meinte Friedemann. Seine persönliche Meinung, und die ist nicht unbedingt auch die des weiteren Vorstandes, tat der stellvertretende Vorsitzende Thomas Lühr zu dem Thema kund: Zentralisierung des Tennistrainings in einer neutralen, von jedem Verein unabhängigen mit einer eigenen Anlage ausgestatteten Tennisschule für den Landkreis Hameln-Pyrmont. Kinder und Jugendliche könnten hier wesentlich besser in Gruppen nach Alter, Geschlecht und Spielstärke zusammengestellt werden und könnten dann den Landkreis nach außen bestens vertreten, verblieben aber in ihren jeweilig eigenem Verein. „Das Feilschen und Buhlen um Spitzenspieler zur Auffüllung eigener Mannschaften hätte damit ein Ende“, meint Lühr. Unterstützung erhielt Lühr vom wiedergewählten Sportwart Axel Rojczyk. „Der Weg für alle: wir müssen uns zusammenschließen und unsere Kräfte bündeln.“

Jugendwartin Sarah Schwarz (li.) vom Deutschen Tennisverein ehrt Evelyn Wagner als Mitglied des Teams Juniorinnen B, das 2009 Kreismeister wurde.

Foto: gro



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