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Vier Hamelner Züge üben nach Vorlage der Hildesheimer Kollegen

Kreisfeuerwehr trainiert im Quarzsandwerk

Weenzen/Wallensen. Die Beziehungen zwischen den Feuerwehren im Ostkreis von Hameln-Pyrmont und im Südkreis von Hildesheim sind aufgrund ihrer Nachbarschaft schon seit langer Zeit sehr gut. Wolfgang Siedenburg von der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd in Hildesheim wohnt in Weenzen und kennt sich im Gebiet rund um das Naherholungsgebiet Weenzer Bruch sehr gut aus. Zusammen mit Brandabschnittsleiter Dirk Brandes arbeitete er nun die Übung „Weißer Sand“ für die Feuerwehrkameraden der Hamelner Kreisfeuerwehrbereitschaft West aus, die sich in dem Gebiet bisher nicht auskannten.

veröffentlicht am 26.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:21 Uhr

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Auf die über 130 Feuerwehrmänner der Hamelner Kreisfeuerwehrbereitschaft West aus den Regionen Hameln, Bad Pyrmont, Hessisch Oldendorf und Aerzen wartete im Quarzsandwerk ein aufregendes Szenario. Verletzte Dachdecker mussten per Drehleiter von einem Silo geborgen werden. Atemschutzgeräteträger suchten nach Personen in der Betriebswerkstatt. Eingeklemmte Personen mussten aus einem Auto geborgen und verschüttete Kinder in einem Sandhaufen gesucht werden.

In der Beschreibung des Szenarios erwähnte Brandes, dass die Duinger Brandschützer durch vielfache Einsätze an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gekommen seien und die Hamelner Bereitschaft zur Unterstützung eingreifen sollte. Brandabschnittsleiter Jürgen Selle und Hartwig zur Mühlen von der Hamelner Feuerwehrführung hatten einige komplexe Aufgaben zu erfüllen.

Als ein Problem erwies sich zu Beginn die Wasserversorgung. Aus dem nicht weit entfernten Bruchsee wurde eine 1200 Meter lange Wasserversorgung mit Schläuchen aufgebaut. Bis dahin richtete die Führung einen Pendelverkehr zu einem entfernten Hydranten ein, damit die Brandbekämpfung schon beginnen konnte.

Nach mehr als drei Stunden waren die vier verletzten Dachdecker, vier vermisste Personen aus der Werkstatt und zwei eingeklemmte Personen sowie zwei verschüttete Kinder geborgen. In der Nachbesprechung zu dieser Übung wurden Kommunikationsprobleme erwähnt. Der Funkkanal hatte mit Überreichweiten zu kämpfen, die aus Hannover kamen und die Verständigung per Funk störten. Mit einem Kanalwechsel konnte das Problem gelöst werden, sodass die Übung schließlich erfolgreich beendet werden konnte.

Am nächsten Tag revanchierten sich die Hamelner Brandschützer und richteten für die Hildesheimer eine Übung in Hessisch Oldendorf aus, bei der die Hamelner ihre Kreativität für den Übungsablauf beweisen konnten.

Dirk Brandes weist die Kräfte in die Lage ein.



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