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Kreiselternrat unterstützt IGS-Resolution

Landkreis (rd). Weitüber 30 Prozent der Eltern im Landkreis Schaumburg möchten nach den Worten von Claus M. Holst vom Kreiselternrat (KER), dass ihr Kind ab der 4. Klasse die Integrierte Gesamtschule Schaumburg in Stadthagen besucht. Der KER-Vorsitzende in einer Pressenotiz: "Sie halten diese Schulform für am besten geeignet, da eine begabungsgerechte Beschulung ihres Kindes nur in dieser Schulform möglich ist."

veröffentlicht am 19.06.2007 um 00:00 Uhr

Von 521 Anmeldungen kann die IGS Schaumburg lediglich 112 berücksichtigen. Holst: "Über 400 Kinder und deren Familie werden also eine Ablehnung erhalten." Wieder einmal sei deutlich geworden, dass die Schulform IGS im Landkreis Schaumburg anerkannt und notwendig ist. Der Anteil von Spitzenschülern, die durchaus ein Gymnasium ansteuern würden, habe sich in diesem Jahr verdoppelt. Holst weiter: "Mehr als 400 Kindern wird die Möglichkeit verwehrt, die Vorteile der Integrierten Gesamtschule mit ihrer vielfältigen Angebotspalette zu nutzen. Das ist ein unhaltbarer Zustand! Welchen Wert hat der von den Politikern immer wieder gern und laut propagierte freie Elternwille? Wenn unsere Kinder zukünftig in Europa bestehen sollen, darf der freie Elternwille nicht mehr länger ignoriert werden." Die Pflicht aller im Landtag vertretenen, von den Eltern gewählten Parteien müsse es sein, das Einrichtungsverbot für Gesamtschulen sofort aus dem Schulgesetz zu streichen. Der Kreiselternrat Schaumburg erwarte von den im Landtag vertretenen Parteien, dass diese entsprechende Initiativen ergreifen. Der KER-Vorsitzende abschließend: "Nicht Parteipolitik, sondern das Wohl der Kinder und ein gutes Angebot begabungsgerechter Schulformen sind das Maß der Dinge. Dieser Anforderung wird das Schulgesetz in Niedersachsen nicht gerecht - und unsere Kinder verlieren im europäischen Vergleich weiter an Boden." Der Kreiselternratunterstütze daher die entsprechende Resolution des Schulelternrates der IGS (wir berichteten).



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