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Politik will Ende des Monats Konzept eines weiteren Interessenten hören / Fritz Rieger (Unabhängige) erwägt Rücktritt

Kreisausschuss vertagt Entscheidungüber EWR-Zukunft

Hameln-Pyrmont (HW). Die Zukunft der Erlebniswelt Weserrenaissance (EWR) ist weiter ungewiss. Eine Entscheidung, die eigentlich gestern im Kreisausschuss fallen sollte, haben die Mitglieder geschoben, weil noch ein Gespräch mit einem Experten geführt werden soll, wie Christiane Lampen, Sprecherin des Landkreises Hameln-Pyrmont, im Anschluss an die Sitzung erklärte. Eine Abstimmung habe es nicht gegeben.

veröffentlicht am 13.02.2008 um 00:00 Uhr

Bereits am Montag vergangener Woche weilten die Mitglieder des Kreisausschusses in Hamburg, um dort ein Gespräch mit einem potenziellen Investor zu führen. "Dieses Gespräch ist aber ohne ein konkretes Ergebnis geblieben und zwischenzeitlich hat sich ein neuer Interessent gemeldet", berichtete Lampen. Dieser wolle Ende Februar nach Hameln kommen, um seine Pläne vorzustellen. "Und dieses Gespräch will die Politik noch abwarten", so die Pressesprecherin. Auf die gestrige Entscheidung des Kreisausschusses hat Fritz Rieger mit großem Unverständnis reagiert. Der Fraktionsvorsitzende der Bürgerliste und Kreistagsabgeordnete der Unabhängigen meldete sich in der Redaktion und kündigte seinen Rücktritt als Kreistagsabgeordneter an, "wenn die Unabhängigen diesen Beschluss mitgetragen haben". Rieger, der selbst dem Kreisausschuss nicht angehört, sprach von einem "Etikettenschwindel", weil es für die EWR kein Konzept gebe. "Schieben tun nur Leute, die nicht zu bestellen haben, aber in Sachen Hochzeitshaus muss dringend etwas geschehen. Ich möchte nicht länger auf dem Schoß der CDU sitzen und werde mir jetzt Gedanken machen. Schließlich haben wir unseren Wählern versprochen, Profil zu zeigen", ereiferte sich Fritz Rieger.



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