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Landrat Tjark Bartels gibt sich nach politischem Beschluss zum Schulzentrum Nord diplomatisch

Kreis will nicht nur Nachteile nehmen und Vorteile geben

Hameln. Mit der Empfehlung, das Schulzentrum Nord für 21,16 Millionen auszubauen und die Vorbereitungen für eine europaweite Ausschreibung einzuleiten (wir berichteten), hat die Stadt Hameln erste Fakten geschaffen. Der Politik ist es wichtig, trotz der anhaltenden Diskussion um die Schulträgerschaft keine Zeit zu verlieren, damit das Schulzentrum 2017 seiner Bestimmung übergeben werden kann.

veröffentlicht am 23.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 19.05.2015 um 17:39 Uhr

Nach diesem Beschluss gibt sich Tjark Bartels diplomatisch. Hatte der Landrat vor wenigen Wochen noch gesagt, dass in einem solchen Falle Millionen in den Sand gesetzt werden, meinte der Chef der Kreisverwaltung Hameln-Pyrmont gestern: „Ich freue mich über die Bewegung in der Sache und bin dankbar, dass es interessante Vorschläge gibt.“ Zu einzelnen Varianten hingegen wollte sich der Sozialdemokrat nicht äußern. Er betonte jedoch, verhandlungsbereit zu sein: „Wir rechnen parallel, wie es funktionieren könnte, sind dabei, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu erarbeiten. Es läuft gut.“

Laut Bartels könne die Übernahme der Schulträgerschaft auch in kleineren Schritten erfolgen. Auch, dass die Stadt Hameln beim Schulzentrum Nord auf eine Achtzügigkeit besteht, stört den Landrat nicht mehr. „Wir müssen schauen, wie die Schulräume langfristig zu nutzen sind. Das ist kein Problem. Wenn wir die Schulträgerschaft übernehmen, werden wir uns rechtzeitig einklinken“, sagte der SPD-Politiker. Es gebe aber noch viel Diskussionsbedarf. Eines allerdings stellte Bartels unmissverständlich klar: „Dass wir nur Nachteile nehmen und Vorteile geben – das wird es sicherlich nicht geben.“HW



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