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Zwei Jubiläen: Kirchengemeinde und Posaunenchor werden 50 Jahre alt

Krankenhagen feiert: Chorkonzert, Festgottesdienst, Kirchenkabarett

Krankenhagen (rd). Gleich zwei Jubiläen können die Krankenhäger am kommenden Wochenende feiern: Der Posaunenchor und die Kirchengemeinde werden 50 Jahre alt. Um den runden Geburtstag nicht zu kurz kommen zu lassen, gibt es ein buntes Festprogramm, das am Sonnabend mit einem großen Platzkonzert des Posaunenchors um 11 Uhr im Rahmen des deutschen Musikschultages auf dem Rintelner Marktplatz beginnt.

veröffentlicht am 11.06.2008 um 00:00 Uhr

Um 13 Uhr startet dann das Kinderfest an der Erlöserkirche in Krankenhagen, ab 15 Uhr steht im Gemeindesaal eine Kaffeetafel bereit und um 16 Uhr treten die "Bambinis" auf. Eine Stunde später beginnt das große Festkonzert der Posaunenchöre gemeinsam mit dem Kirchenchor und den Männergesangvereinen aus Krankenhagen und Volksen/Friedrichshöhe. "Kirchenkabarett mit Biss" gibt es dann um 19 Uhr, ab 20 Uhr unterhält Konstantin Braun am Klavier und um 20.30 Uhr sowie um 21.30 Uhr zeigen die Cheerleader "Red Devils" auf dem Festplatz ihr Können, bevor um 23 Uhr das Finale "Hand in Hand" beginnt. Am Sonntag startet um 15 Uhr der Festgottesdienst in der Kirche, bei dem nicht nur der Posaunen-, sondern auch der Kirchenchor und die Band "Caravans" mitwirken. Predigen wird dann Arndt de Vries, geistlicher Vize-Präsident der Landeskirche Hannover. Anschließend ist ein gemütlicher Ausklang des Festwochenendes vorgesehen. Angefangen hat alles damit, dass nach dem Zweiten Weltkrieg Schlesier, Pommern und Ostpreußen nach Krankenhagen kamen. Aufgrund der gestiegenen Gemeindezahlen beschloss der Kirchenvorstand, in Exten das Kirchspiel Exten in zwei Seelsorgebezirke aufzuteilen. Krankenhagen wünschte sich jedoch eine selbstständige Gemeinde. Nach Anfrage im Landeskirchenamt Hannover kam die Antwort: Erst müsse eine Kirche gebaut werden, dann könne auch über eine Selbstständigkeit geredet werden. Dafür setzte sich der damalige Arzt Dr. Heinrich Winter ein. Bereits am 7. Mai 1958 fand die Gründungsversammlung des evangelisch-lutherischen Kirchenbauvereins statt. Die Anteilname war sehr groß. Sokonnte man mitten im Dorf ein Grundstück kaufen, da zwei Einwohner ein 2000 Quadratmeter großes Gelände zur Verfügung stellten. Am 23. August 1959 folgte die Grundsteinlegung durch Landessuperintendent Schulze, am 1. Juli 1960 wurde die Gemeinde selbstständig und am 4. Advent 1960 fand die Einweihung der Kirche statt.



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