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Krankeneinsatz: Thorwald Hey gibt keine Ruhe

Bückeburg (rc). Die Vorkommnisse um einen seiner Ansicht nach zu spät gekommenen Krankentransportwagen und die Antwort des Landkreises zu den Gründen lassen dem Bückeburger Arzt Thorwald Hey keine Ruhe. Statt des innerhalb einer halben Stunde zugesicherten Transports habe es eben doch viel länger gedauert. Und: "Für wie blöd hält man mich, dass man meint, mich belehren zu müssen, dass ein Rettungstransportwagen, angefordert war übrigens ein Krankentransportwagen, keinen Liegendtransport anbieten kann?"

veröffentlicht am 24.09.2008 um 00:00 Uhr

Ein Notfall habe zum Zeitpunkt seiner Entscheidung als Arzt mit 24-jähriger Berufserfahrung nicht vorgelegen. Eine Begleitung durch einen Notarzt sei seiner Überzeugung nach nicht notwendig gewesen. Das hätten auch die Aufnahmebefunde des Krankenhauses bestätigt, das die Patientin bereits nach wenigen Tagen wieder nach Hause habe schicken können: "Über die immensen Kosten eines Notarzteinsatzes wird nicht diskutiert; sie sind aber trotzdem Fakt." Ausdrücklich entschuldigt sich Hey für seinen Ausdruck "Pseudo-Kompetenz", mit dem er die eingesetzten Rettungssanitäter belegt hatte. Wie berichtet, hatte sich der Bückeburger Arzt darüber beschwert, dass ein bestellter Krankentransportwagen erst mit fast zweistündiger Verspätung bei der Patientin eingetroffen war. Der Landkreis als Träger der Leitstelle hatte die Vorwürfe zurückgewiesen

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