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Neue Wurstbrötchen-Spezialität auf der Regionalschau 2008 präsentiert / Ausbildung eines der großen Themen

"Kräuter-Charly" soll die Schaumburger vital machen

Stadthagen (kcg/dil/mw). Schon der Titel des ersten Liedes, den die "Swing Kinds" des Rintelner Gymnasiums Ernestinum auf der Regionalschau-Bühne in Halle 2 präsentierten, kündigte das Vorhaben der jungen Musiker an: Mit "Rock the House" schafften es die 30 Schüler unter der Leitung ihres Lehrers, Daniel Ellermann, nicht nur die Morgenmüdigkeit der Aussteller zu vertreiben. Angelockt von den beschwingten Klängen und lässigen Ryht hmen klatschten auch die Messebesucher im Takt.

veröffentlicht am 26.04.2008 um 00:00 Uhr

Wer dabei Hunger bekam, durfte sich auf eine neue Spezialität aus dem Schaumburger Land freuen: Die Bäckerinnung hat das gesunde helle Brötchen "vitaler Schaumburger" und die Fleischerinnung die Aufschnittspezialität "Kräuter-Charly" aus regionalen Zutaten entwickelt. "Benannt sind beide nach Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier mit Spitznamen ?Charly', der in meinen Augen der vitalste Schaumburger überhaupt ist", erklärte Kreishandwerksmeister Thomas Krömer bei der Verkostung in Messehalle 3. Obermeister Dieter Pesalla (Bäcker) verriet die Zutaten: Zehn Getreidesorten und Saaten (Weizen, Dinkel, Mais, Hirse, Rotklee, Lupine, Luzerne, Erbse, Leinsamen und Linse), zehn Prozent Keimkraftmehl, viele Vitamine und Proteine. Pesalla: "Es ist hell, weil Kinder nicht gerne dunkle Brötchen essen. So hoffen wir, ihnen etwas Gesundes unterjubeln können." Walter Hardekopf (Fleischer) berichtete, dass heimische Kräuter und Produkte im "Kräuter-Charly" verarbeitet sind. "Ich glaube, dass diese Spezialität gut zu dem Brötchen und zu der Ernährung in der heutigen Zeit passt." Hunderte nahmen gestern bereits eine Kostprobe. Beide Produkte sind ab Montag in den jeweiligen Innungsbetrieben erhältlich. "Ausbildung" heißt eines der großen Regionalschau Themen. Der Clou dabei ist, dass nicht nur Personalverantwortliche und Abteilungsleiter Jugendlichen zur Verfügung stehen, sondern auch die Altersgenossen - wie am Freitagmorgen bei den Ausbildungsgesprächen im Gastro-Zelt. Etwas nervös wirkten einige der zehn Auszubildenden im Gespräch mit Weserbergland-AG-Pressereferentin und Moderatorin Anja Opitz schon. Wenn es aber darum ging, den Jugendlichen Tipps für die Bewerbung zu geben, zeigte sich, dass echte Experten auf der Bühne standen. "Die Firmaüber ein Praktikum kennen lernen", empfahl Daniel Geißler, der nach einer Lehre zum Industriekaufmann nun in der Import/Export-Abteilung seines Ausbildungsbetriebes Bornemann arbeitet. "Da weiß man hinterher, was man will oder nicht."



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