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Oddset-Rundfahrt: Zwei Schaumburger Polizisten begleiten die Radprofis durch Niedersachsen

Krads sausen mit 80 durch die Fußgängerzone

Bückeburg (tol). Wer auf die Kennzeichen der Polizeimotorräder im Feld der Niedersachsen-Rundfahrt geschaut hat, hat dort "BS", "LG", "OL", "DEL", aber auch "NI" und "HM" sehen können. Und: Zwei der Kradfahrer sind von der Polizei Nienburg-Schaumburg: Bernd Krensing und Uwe Braun, einst bei der "Dienstabteilung V" in Obernkirchen, jetzt am Dienstort Stadthagen. Sie begleiten die Radprofis auf der gesamten Rundfahrt.

veröffentlicht am 22.04.2006 um 00:00 Uhr

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Auf der zweiten Etappe, die am Donnerstag in Bückeburg endete, fuhr Bernd Krensing vor der Spitzengruppe her und machte lange Zeit auch für die beiden Ausreißer Wolfram Wiese (108) und den Schaumburger Lokalmatador Björn Papstein (95) den Weg frei. Hintergrund: Die Radprofis nutzen stets die Innenkurven. Diesen Platz müssen die Polizistenauf den Motorrädern freihalten - entsprechend stoppen sie Autofahrer, scheuchen Zuschauer hinter die Absperrungen zurück. Besonders aufmerksam müssen die motorisierten Zweiradfahrer auf den Gefällestrecken sein, dabei auch immer den Rückspiegel im Auge behalten: Bergab nämlich sind die Radprofis in der Regel pfeilschnell unterwegs, schließen schnell auf die Motorräder auf. Wegen des hohen Tempos sind im Feld der Radprofis und ihrer Begleitfahrzeuge keine anderen fahrenden Verkehrsteilnehmer erlaubt. Die Bückeburger haben es am Donnerstag gut beobachten können: Mit gut 70 bis 80 Sachen sausten die Fahrzeuge durch die abgesperrte Fußgängerzone. Gestern Mittag haben Radprofis und Tross Bückeburg pünktlich in Richtung Rheda-Wiedenbrück verlassen.

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