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Heimatbund Wiedensahl feiert 30-Jähriges / Blaudszun tritt ab

Kostüme für Max und Moritz - Perücken von Oetker

"Max" alias Doris Bulmahn und "Moritz" alias Stefanie Schröder traten zum ersten Mal in den neuen Kostümen auf. Foto: jed Wiedensahl (jed). Unangekündigter Besuch ist im Saal der Gaststätte Ronnenberg aufgetaucht, als der Heimatbund Wiedensahl im Beisein vieler Mitglieder sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft seinen 30. Geburtstag feierte. "Max und Moritz", die beiden berühmten Lausbuben, huschten plötzlich in Person von Doris Bulmahn und Stefanie Schröder durch die Reihen und trieben Schabernack mit den Gästen. Dem einen wurde an den Haaren gezupft, dem anderen eine lange Nase gemacht, und einigen Gästen wurde auch im Vorbeigehen das eine oder andere Stück Kohlwurst vom Teller stibitzt.

veröffentlicht am 06.01.2007 um 00:00 Uhr

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So ganz von ungefähr kam dieser Besuch allerdings nicht. Denn vorher hatte Heimatbund-Vorsitzender Michael Blaudszun in seiner Geburtstagsansprache seine Freude darüber zum Ausdruck gebracht, dass man in Wiedensahl dank der finanziellen Unterstützung der Volksbank Hameln-Stadthagen nun über eigene Max-und-Moritz-Kostüme verfüge. Blaudszun: "Endlich müssen wir beim Stadtmarketing Stadthagen nicht mehr jedes Mal nachfragen, ob wir uns die Kostüme der beiden Wiedensahler Lausbuben ausleihen können." Die zur Kostümierung gehörenden Perücken wurden von dem in Niedernwöhren ansässigen Friseurmeister Günther Oetker gespendet. Blaudszun kündigte in seiner Ansprache an, er werde den im Jahr 2002 übernommenen Vorsitz des Wiedensahler Heimatbundes wegen seines beruflichen Wechsels von Wiedensahl nach Niedernwöhren demnächst niederlegen. Die neue Ämterverteilung werde man den Mitgliedern bei der nächsten Jahresversammlung vorstellen. Dem Heimatbund stellte der Noch-Vorsitzende, der zum Schluss als Mitglied der "Schallbonbons" auch seine Sangeskünste unter Beweis stellte, ein gutes Zeugnis aus: "Um das Museum im Alten Pfarrhaus hat sich in den vergangenen 30 Jahren ein gut strukturierter Verein aufgestellt, der so eigentlich nur in Wiedensahl möglich ist, denn zahlreiche Helfer sind sofort und uneigennützig zur Stelle, wenn es heißt, den Heimatbund mit Rat und Tat zu unterstützen."

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