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100 000 Euro für energiesparende Straßenbeleuchtung in vier Etats

"Kostensteigerung entgegenwirken"

Helpsen (mw). Mehrheitlich hat ein von der SPD-Fraktion gestellter Antrag für ein "Energiesparkonzept zur Sanierung der Straßenbeleuchtung" den Helpser Gemeinderat passiert. Die dafür kalkulierten Investitionskosten werden in den vier kommunalen Etats 2008 bis 2011 bereitgestellt.

veröffentlicht am 13.02.2008 um 00:00 Uhr

Mit solch einer energiesparenden Natriumdampflampe, wie sie Adol

Das Ansinnen der Helpser SPD ist nicht neu gewesen. Bereits im September vergangenen Jahres hatten Referenten der E.on Westfalen Weser AG den Gemeinderatüber aktuelle Entwicklungen im Bereich der Straßenbeleuchtung informiert und ein Angebot für eine energiesparende Umrüstung angekündigt. Diese Wirtschaftlichkeitsberechnung von E.on liege bislang noch nicht vor, berichtete Bürgermeister Adolf Neitsch (SPD). Von der Hamburger Firma Indal habe man aber eine entsprechende Ausarbeitung erhalten, die das Unternehmen demnächst im Rat präsentieren werde. Probeweise würden zudem zwei Lampenmasten mit einer neuen Beleuchtungstechnik bestückt. In der Kirchhorster Bahnhofstraße könnte die Leistung der Straßenlaternen durch den Einsatz von Natriumdampflampen von 125 bis 250 Watt auf 70 Watt reduziert werden, erklärte Neitsch. Da in Südhorsten so genannte Peitschenlampen installiert sind, könnten dort spezielle Leuchtstoffröhren die Wattzahl von 72 auf 50 minimieren. Zum Konzept gehört laut SPD-Antrag zudem die Überarbeitung der bisherigen Wartungsverträge. Die für das Sanierungsvorhaben veranschlagte Investition von mehr als 100 000 Euro (verteilt auf die Haushaltsjahre 2008 bis 2011) ist nach Ansicht der SPD geeignet, "zukunftsorientiert einer Kostensteigerung auf dem Energiemarkt entgegenzuwirken". "Mit den Summen werden wir sicher auskommen", versprach SPD-Fraktionschef Manfred Kesselring. Friedrich Deventer (Grüne) wandte ein, dass er sich "etwas übergangen" fühle. Als Opposition könne man sich jetzt nur noch über Kommas im Beschlussvorschlag äußern. Daneben wies er darauf hin, dass eine samtgemeindeübergreifende Vorgehensweise kostengünstiger sein könnte als ein Alleingang der Gemeinde Helpsen. Hinrich Gottschalk (CDU) meinte, wenn die CDU-Fraktion, als die, "die wir ja nahezu nichts wissen", dem SPD-Antrag zustimmen sollte, dann plädiere er dafür, sich zunächst nur auf 30 000 Euro im Haushalt 2008 festzulegen. Diesen Vorschlag bekräftigte auch CDU-Fraktionsvorsitzende Martina Lohmann. Die Abstimmung ergab schließlich, dass der von der SPD gestellte Antrag mit acht Ja-Stimmen und fünf Enthaltungen beschlossen wurde.



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