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Was Schüler als Oberbürgermeister verändern würden

Kostenlos ins Kino und mehr Hilfe für Arme

veröffentlicht am 13.05.2014 um 06:00 Uhr

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Hameln. Oberbürgermeister von Hameln zu sein, ist nicht nur ein Wunsch der Kandidaten, deren Gesichter auf Plakaten die Straßen der Stadt schmücken. Auch der Nachwuchs der Rattenfängerstadt könnte sich diese hohe Position vorstellen – Ideen für Veränderungen haben sie schon reichlich im Hinterkopf. In der Basbergschule Hameln hat die Dewezet in den vierten Klassen – allesamt Teilnehmer des Projekts „Zeitung in der Grundschule“ – nachgefragt. Ihre Veränderungswünsche schildern die Schüler in einem Video, das ab heute auf www.dewezet.de zu sehen ist.

So dürfen neue Häuser künftig nicht mehr höher als Bäume sein, kostenlose Kinobesuche und neue Sprungtürme im Freibad wünschen sich die Kinder. Und neue Asphaltbelege für Hamelns Straßen – natürlich soll das historische Ambiente der Stadt erhalten bleiben, wie sie versprechen. Den Kindern liegt besonders am Herzen, mehr für die armen Menschen in der Stadt zu tun. Teilen steht besonders bei den Mädchen der Basbergschule im Vordergrund: Zum Beispiel würde die neunjährige Amelie Wittershagen aus der Klasse 4b sogar ihr Schulbrot mit Bedürftigen teilen. In einem sind sich alle Mädchen einig: Sie wollen den Armen mehr finanziellen Spielraum schaffen. Die Jungs wünschen sich überwiegend breitere Fußwege und weniger Baustellen in Hameln.

Bis die Wahlen anstehen, möchte die Klassenlehrerin der Klasse 4b, Astrid Grossmann, ihre Klasse noch fit für die Europa- und Oberbürgermeisterwahl machen: „Im Computerunterricht wollen wir uns die großen Parteien anschauen. Wenn wir es schaffen, thematisieren wir die Wahlen noch im Sachunterricht.“

Die Antworten auf die Frage, was die Schüler als Oberbürgermeister verändern würden, sehen Sie in einem Video auf dewezet.de.

Amelie Wittershagen (9) würde als Oberbürgermeisterin mit den armen Menschen in Hameln sogar ihr Pausenbrot teilen. fg



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