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Edathy: Alternative Trasse sollte gefunden werden / Deppmeyer will sich für Radweg einsetzen

Kosten für Tunnel bei Steinbergen zu hoch

Rinteln (wm). Gestern Nachmittag, kurz vor Feierabend: Plauderstunde im Rathaus mit den für Rinteln zuständigen Parlamentariern in Berlin, das ist Sebastian Edathy (SPD), und Hannover, das ist Otto Deppmeyer (CDU). Bei einer Tasse Kaffee lässt sich über Parteigrenzen hinweg schneller Konsens herstellen. Was sich auch als völlig problemlos herausstellte. Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz trug vor, wo sich die Stadt Rinteln bei derzeit aktuellen Projekten Unterstützung von Landes- und Bundespolitikern erhofft.

veröffentlicht am 14.06.2008 um 00:00 Uhr

Gesprächsrunde mit Otto Deppmeyer (v.l.), Karl-Heinz Buchholz un

Ganz oben auf der Prioritätenliste steht hier die Ortsumgehung der Bundesstraße 238 in Steinbergen. Edathy erläuterte, zwar gelte der Bundesverkehrswegeplan noch einige Jahre, doch werde man die Bedarfseinstufung in einigen Fällen auf den Prüfstand stellen und nach der aktuellen Entwicklung neu bewerten. Auch für Deppmeyer ist die Notwendigkeit einer Ortsumgehung in Steinbergen unstrittig, die Verkehrsbelastung sei extrem. Edathy machte nur deutlich, hier müsse eine alternative Trasse gefunden werden, mit der bisherigen Tunnellösung werde es schwierig: "Die Kosten pro Kilometer sind zu hoch." Zweites Thema war der Weiterbau des Radweges in Todenmann vom Zollhaus bis zum Sportplatz an der Landesgrenze. Die Stadt Rinteln hat hierfür die Planungskosten übernommen. Die Grundeigentümer, betonte Buchholz, hätten zugestimmt, notwendige Grundstücksstreifen für den Radwegebau abzugeben. Deppmeyer versicherte, er werde hier tätig werden, Radwegebau in diesen Bereichen sei auch unter touristischem Gesichtspunkt wichtig. Thema Nummer drei war die nicht ausreichende Versorgung mit DSL in den Dörfern. Hier will Edathy demnächst ein Gespräch mit der Telekom führen. Fehlende DSL-Verbindungen seien sicher für Rinteln ein Standortnachteil.



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