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Reisefreudige Truppe / Sparschwein freut sichüber jeden (Zu-)Spruch

Korfu, Kreta und Zypern im Tagebuch: Frauenkegelclub "Olé" feiert 40-Jähriges

Bückeburg (bus). Der Frauenkegelclub "Olé" hat jetzt einmal mehr unter Beweis gestellt, dass dem Kegelspiel ein überaus verbindendes Element innewohnt, welches weit über den sportlichen Aspekt hinausreicht. "Wir unternehmen auch privat sehr viel gemeinsam, treffen uns regelmäßig und feiern", erläutert das Nonett. Nicht zuletzt die vielen Gemeinsamkeiten hätten dazu geführt, dass der Klub im November sein 40-jähriges Bestehen feiern konnte.

veröffentlicht am 05.01.2008 um 00:00 Uhr

In dem vor vier Jahrzehnten in der Gaststätte "Fenkner", wo sie nach einigen "Wanderjahren" mit den Stationen Altstadtkeller, Forsthaus und Kammann heute wieder zuhause sind, gegründeten Zirkel genießen die Worte von Alla Kreisel, Gisela Schaer und Hanna Seufferle besonderes Gewicht. Die Schwestern Kreisel und Schaer sind mit jeweils 38 Jahren Zugehörigkeit die dienstältesten Mitglieder; Alla kümmert sich um die Belange der Kegelmutter, Gisela um die Verwaltung der Clubkasse. Seufferle fungiert als Vize-Kegelmutter. Der Finanzverwaltung kommt eine wichtige Rolle zu. "Wir sind eine reisefreudige Truppe", unterstreicht Schaer. Wenn die Bückeburger einmal im Jahr für eine Woche auf Tour gehen, hat das nichts mit den für Männerkränzchen oft typischen Heidewitzka-Partien zu tun. Die Frauen sind zwar in den Gründerjahren auch schon mit dem Bus nach Lloret de Mar geschaukelt - "das war aber anstrengend und ungemütlich", geben sie ihre Eindrücke preis. Fortan wurden Flugzeuge gebucht und Ziele mit "kulturellem Hintergrund" ins Auge gefasst. Korfu, Kreta und Zypern stehen ebenso im Exkursionstagebuch wie Mallorca, Ibiza, Tunesien und Bulgarien. Der pekuniäre Grundstock der nicht ganz billigen Vergnügen wird bei privat organisierten Klönabenden gebildet, wenn pro Nase 50 Euro in die Reisekasse wandern. Ein erkleckliches Sümmchen soll auch ein Sparschwein beisteuern, das seine Füllung "schweinigeligen" Bemerkungen verdankt. "Was ich aber für ein unbewiesenes Gerücht halte", unterstreicht Gastwirt Fenkner. Für die Ordentlichkeit der Damen lege er seine Hand jederzeit bedenkenlos ins "Gut Holz"-Feuer. Interessanterweise scheint sich im Moment der Fenkernschen Absolution ein seelenfrohes Schmunzeln des Schweinsgesichts zu bemächtigen.

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