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40 Bürgermeister aus vier Landkreisen treffen sich in Hessisch Oldendorf / Projekte der REK vorgestellt / Anträge für EU-Förderung eingereicht

Kooperative "Weserbergland plus" braucht gute Kommunikation

Weserbergland. Auf Einladung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes und der "Regionalen Entwicklungskooperation Weserbergland plus" (REK) sind rund 40 Bürgermeister aus den vier unter dem Dach der REK kooperierenden Landkreisen Schaumburg, Nienburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden in Hessisch Oldendorf zu einem Arbeitstreffen zusammengekommen.

veröffentlicht am 29.10.2007 um 00:00 Uhr

Dieter Meyer von der Dieter Meyer Consulting GmbH aus Oldenburg begleitet den REK-Entwicklungsprozess als externer Berater seit 1999/2000. Er stellte die Höhen und Tiefen der Zusammenarbeit der vier Landkreise auch unter dem Gesichtspunkt der zwingend notwendigen Kommunikation dar. Daneben wurden die aktuellen Handlungsfelder für 2007 bis 2013 aufgezeigt. Fritz Pape, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Schaumburg, stellte die Bedeutung des mittelständischen Handwerks in der REK in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Der Vortrag wurde mit aussagekräftigen Zahlen zu Ausbildung und Beschäftigung unterlegt. Das Themenfeld "Erhalt und Entwicklung ländlicher Strukturen" veranschaulichte Samtgemeindebürgermeister Willi Bost aus Polle am Beispiel der angestrebten Verschmelzung der Samtgemeinden Polle und Bodenwerder im Landkreis Holzminden. Die Fusion wird zum 1. Januar 2009 angestrebt. Der Leiter des Amtes für Landentwicklung Hannover, Kurt-Ulrich Schulz, stellte die Ansätze von Kooperationen im ländlichen Raum, gerade auch die topaktuellen Förderrichtlinien von EU und Land Niedersachsen, in den Vordergrund seines Vortrages. Schulz betonte in seiner Rede vor den Bürgermeistern wiederholt: "In dervergangenen Förderperiode haben Sie im Weserbergland gemeinsam viel erreicht. Das Amt möchte Sie auch in Zukunft - bei teilweise anderen Schwerpunkten - weiter unterstützen." Das Handlungsfeld "Energieregion Weserbergland" konkretisierte Bernd Antelmann von der DEULA-Nienburg anhand des Projektes "RESA - Regenerative Energien schaffen Ausbildungsplätze". Im Rahmen des Projektes sollen in der Region zukunftsfähige, interessante, neue Ausbildungsplätze zum Beispiel im Arbeitsumfeld von Bioenergieanlagen geschaffen werden. In seiner Zusammenfassung stellte Gastgeber Karl-Heinz Mönkemeyer fest: "Die Interkommunale Zusammenarbeit innerhalb der REK ist anhand der Projektbeispiele konkretisiert worden. Es ist jetzt an jedem Einzelnen von uns, die Handlungsfelder aufzugreifen, die weitere Zusammenarbeit einzufordern und zu unterstützen." Abschließend überreichten die Vorsitzenden der lokalen Aktionsgruppen ihre Bewerbungen an Schulz vom Amt für Landentwicklung. Vorab wurde eine Vereinbarung zur übergreifenden Kooperation zwischen den ländlichen Räumen geschlossen.

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