weather-image
27°
Hort- und Krippengruppe in der Samtgemeinde für 2009 geplant

Konzept für Kinderbetreuung

Samtgemeinde Niedernwöhren (gus). Der Arbeitskreis Kinderbetreuung der Samtgemeinde Niedernwöhren hat bei einem halben Dutzend Sitzungen ein Konzept zu Bedarf und Bestand der Kinderbetreuung erarbeitet. Das Papier sieht unter anderem die Gründung einer Hortgruppe in 2009 vor.

veröffentlicht am 20.11.2008 um 00:00 Uhr

Zum 1. August soll demnach in der Grundschule Niedernwöhren ein Hort für 20 Schulkinder eingerichtet werden. Die Betreuungszeit ist montags bis freitags von 13 bis 17 Uhr. Der Ausschuss für Schule und Bildung nickte das Vorhaben ab und legte den Elternbeitrag pro Platz auf 120 Euro fest. An Personal sind nach den Überlegungen des Arbeitskreises, dem die SPD-Politiker Birgitt Tadge und Klaus Seehausen, CDU-Politikerin Hanna Mensching-Buhr, Elternvertreterin Andrea Leyser sowie die Kindergartenleiterinnen Monika Aug (Nordsehl) und Monika Kühnel (Pollhagen) angehören, eine Erzieherin und eine Zweitkraft einzustellen. Kinder aus Meerbeck und Lauenhagen werden vom Anrufbus abgeholt, ein Mittagessen ist ebenfalls vorgesehen. Hinsichtlich des ab 2013 gültigen Rechtsanspruchs von Eltern auf einen Krippenplatz haben die Mitglieder des Arbeitskreises den Bedarf auf 45 Plätze festgelegt. Der Wert ergibt sich aus den Geburtenzahlen. Dem Konzept zufolge gibt es in 2013 128 Kinder im Krippenalter (unter drei Jahre) in der Samtgemeinde. Es sei damit zu rechnen, dass ein Drittel davon angemeldet wird. Für den Kindergarten Nordsehl ist bereits geplant, dort ab August 2009 eine reine Krippengruppe mit 15 Kindern zu installieren. Dem neuen Konzept zufolge soll eine weitere reine Krippengruppe ein Jahr später in Meerbeck an den Start gehen. Wo die dritte Gruppe für unter Dreijährige entsteht, sei in den kommenden Jahren zu prüfen. Eine Ganztagskrippe ist bei Bedarf möglich. In puncto Kindergartenplätze sieht der Arbeitskreis keine Probleme auf die Samtgemeinde zukommen. Derzeit gebe es 280 Plätze, die momentan ausreichen. Wegen der sinkenden Geburtenzahlen ist sogar ein wachsendes Überangebot zu erwarten. In 2010 würden demnach 40 Kindergartenplätze nicht besetzt. Ein Jahr später wären es bereits 72.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare