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SG Hohnhorst-Haste tritt beim Tabellenzweiten TV Jahn Duderstadt an

Konzentration im Abschluss istüberlebenswichtig

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste erwartet in der Oberliga eine unangenehme Aufgabe. Beim Tabellenzweiten TV Duderstadt droht der SG ein weiteres Debakel. Am vergangenen Wochenende langte die SG am Tiefpunkt an. Am Ende war die 28:35-Heimniederlage gegen die TG Münden geschmeichelt, die Gäste verwalteten die zweite Hälfte nur noch.

veröffentlicht am 28.10.2006 um 00:00 Uhr

Ein hervorragender SG-Torhüter Andre Rudolph und ein aufopferungsvoll kämpfender Björn Güth reichten nicht, um gegen den Mitfavoriten um die Meisterschaft wenigstens gut auszusehen. Gerade in der Abwehr fehlte die Aggressivität, sie agierte fast überhaupt nicht nach vorn, um den Rückraum der Gäste zu stören. Teils deprimierend einfach ließ sich die SG ausspielen, hätte nicht Marc Wengler mit einer Energieleistung nach dem Seitenwechsel binnen zehn Minuten sieben Tore erzielt, wäre das Spiel noch ganz anders ausgegangen. Es scheint fraglich, ob die SG zu einer richtigen Umkehr in der Lage ist. Beim Tabellenzweiten wird es auf die Abwehr ankommen. Ein aggressiver und kämpferischer Auftritt der SG-Abwehr ist die Mindestforderung an die Mannschaft. Im Angriff muss druckvoller agiert werden, die richtige Konzentration beim Abschluss ist überlebenswichtig. Wenn die SG sich auf ihre Stärken besinnt, ist zumindest ein achtbares Ergebnis zu holen. Bei einer Fortsetzung der bisher gezeigten Leistungen ist das nächste Debakel fällig. Bislang zeigte sich die Mannschaft gegenüber allen Appellen und Forderungen von SG-Coach Marc Siegesmund resistent. Stellenweise grenzen die Auftritte der Mannschaft an Arbeitsverweigerung. "Bei einigen siehst du Reaktionen", stellt Siegesmund fest, der in dieser Sache die volle Rückendeckung vom SG-Vorstand hat. "Im Moment werden wir alles versuchen, um die Leistung zu steigern", sagt Siegesmund, "etwas anderes bleibt nicht, wir müssen einen anderen Standard erreichen." Intern ist damit zu rechnen, dass die SG langfristig die Weichen anders stellt. Anwurf: Sonnabend, 18 Uhr.

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