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Netzwerk medizinischer und sozialer Hilfe mit 130 Gruppen im Landkreis Hameln-Pyrmont

Kontaktstelle für Selbsthilfe seit 25 Jahren

Hameln (git). 25 Jahre lebendige Vielfalt, unter diesem Motto feiert die Kontaktstelle für Selbsthilfe des Paritätischen Hameln-Pyrmont in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Im Zentrum der Jubiläumsveranstaltung, die mit den Selbsthilfegruppen, Kooperationspartnern aus Politik, Gesundheit und Sozialem im Lalu begangen wurde, standen vor allem Ehrungen von Menschen, die sich in der Selbsthilfe engagieren. „Zentrale Netzwerkarbeit ist seit 25 Jahren das Erfolgskonzept der Kontaktstelle“ beschrieb Landrat Rüdiger Butte die Hintergründe der Kontaktstellenarbeit in seiner Ansprache.

veröffentlicht am 20.10.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 06:21 Uhr

Hamelns Bürgermeister Herbert Rode erhob die Selbsthilfegruppen zu einem wichtigen Bestandteil des medizinischen und sozialen Systems unserer Gesellschaft und unserer Stadt. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt sei die Wirkung ihres Engagements in der Öffentlichkeit. Die Selbsthilfegruppen, mittlerweile gibt es 130 im Landkreis, würden das Problembewusstsein schärfen. „Als Experten geben Sie wichtige Hinweise auf notwendige Veränderungen in unserer Gesellschaft“, so Rode. Der Motor der Selbsthilfearbeit, die Kontaktstelle für Selbsthilfe, habe mit ihrem Einsatz den Selbsthilfegedanken seit 1986 in der Region entscheidend vorangebracht. Norbert Raabe unterstrich den Umzug der Kontaktstelle von der Kaiserstraße ins FiZ (Familien-Informationszentrum Osterstraße) und rief auf, das Eugen-Reintjes-Haus mit Leben zu füllen.

In Anerkennung für 21 Jahre aktive Mitarbeit in der Selbsthilfegruppe „Blaues Kreuz Hameln“ wurde Irmhild Piepenschneider für 21 Jahre ehrenamtliches Engagement mit einer Urkunde und Ehrennadel des Paritätischen ausgezeichnet. Lothar Stolpmann gründete 1997 die „SHG Schlafapnoe HM-Pyrmont“. Er übernimmt seitdem die Aufgabe der Beratung von Betroffenen und unterstützt die Akquise von Referenten für die Gruppenabende. Ingeborg Siever ist seit 16 Jahren in der SHG Epilepsie aktiv. Sie übernimmt alle anfallenden Aufgaben innerhalb der Gruppe, die auf Öffentlichkeitsarbeit sowie auch auf administrative Aufgaben zutreffen. Karl-Heinz Franzen erhielt die Auszeichnung für 18 Jahren aktive Gruppenarbeit in der SHG DVMB (Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew). Herr Franzen engagiert sich in vielen Bereichen der Gruppe, hat die Aufgabe des Sportwartes übernommen und ist Mitglied im Vorstand des Selbsthilfebeirates. Für ihr Engagement im Bereich der jungen Gruppengründungen wurden Heike Güsgen (Gründung der SHG „Funkstille“) und Heike Marx (Gründung der SHG-November) geehrt. Ein großes Dankeschön, Blumensträuße und viele lobende Worte gab es am Jubiläumsabend auch für Regina Heller, sie leitet die Kontaktstelle seit elf Jahren, und für Marlies Goodall. Frau Godall war Kontaktstellenleiterin beim Paritätischen von 1987 bis zum Jahr 2000. Für den kulturellen Teil des Abends sorgte Comedy-Artist Micha Messermann. Viele Gespräche gab es beim leckeren Buffet.

Gruppenfoto der Geehrten, die sich seit Jahren für die Selbsthilfegruppen stark- machen und damit sich und anderen Betroffenen Mut machen, sich gegenseitig unterstützen und weiterhelfen.

Foto: git



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