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Niedernwöhrens Samtgemeindebürgermeister Fritz Anke zieht erste Bilanz als Amtsinhaber

"Kontakt mit dem Bürger ist intensiver"

Samtgemeinde Niedernwöhren (jl). Nach etwas mehr als einem Jahr im neuen Amt als Samtgemeindebürgermeister von Niedernwöhren hat Fritz Anke jetzt im Gespräch mit dieser Zeitung eine erste Bilanz gezogen. Sie fällt aus seiner Sicht zufriedenstellend aus. Das betrifft die angepackten Aufgaben. Das betrifft aber auch sein Verhältnis zum Rat.

veröffentlicht am 07.01.2008 um 00:00 Uhr

Fritz Anke

"Das war schon eine neue Herausforderung", blickte Anke auf die Anfänge vor einem Jahr zurück. Die "Verwaltung" habe er als langjähriger Samtgemeindedirektor "im Blut". Neu dazu gekommen sei das Repräsentieren. Dabei habe er festgestellt: "Der Kontakt mit dem Bürger ist intensiver". Dass in der Samtgemeinde die meisten Dinge reibungslos ablaufen, schreibt der SPD-Mann seinem guten Verhältnis zu den Bürgermeistern der sechs Gemeinden zu. Das habe sich gezeigt, als es galt, eine Projektliste für das Regionale Entwicklungskonzept des Landkreises (REK) auszustellen. "Da ist die Meinungsbildung auf dem kurzen Dienstweg gelaufen", betonte Anke. Die weitgehende Reibungslosigkeit im politischen Entscheidungsprozess führt der erste hauptamtliche Bürgermeister der Samtgemeinde auch auf die deutliche Mehrheit seiner Partei im Rat zurück: "Die nutzen wir eigentlich nie aus." "Nie" stimmt für 2007 nicht ganz. In der Frage der Heizungsanlage für Verwaltung, Schule und Turnhalle haben die großen Parteien über Kreuz gelegen, während sie laut Anke sonst "in 95 Prozent aller Entscheidungen" im Gleichklang abstimmen. Die Dissonanz erklärt der Bürgermeister so: "Die Heizung ist zu spät gebaut worden. Zwischen der Kalkulation des Planers und der Auftragsvergabe lag ein Jahr." Und in diesem Zeitraum seien die Bohrarbeiten teurer geworden, weil diese Firmen enorm gebucht seien und das beim Kalkulieren ihrer Preise ausnutzen würden. Im ersten Anke-Jahr hat sich ein Bereich beruhigt, der zuvor problematisch war: die Kindergärten. "Durch die Zehner-Gruppe in Nordsehl und die neue 25-er Gruppe in Meerbeck haben wir die Lage beruhigt", bilanziert Anke, der diese Leistung durchaus nicht auf das persönliche Konto verbucht wissen will. Das trifft schon eher auf den Beschluss für die dritte Integrationsgruppe im "Abenteuerland" zu. Beruhigt hat sich nach seiner Darstellung auch das vor der Wahl durchaus angespannte Verhältnis zu den innerparteilichen Herausforderern für das neue Amt: Klaus Seehausen und Gerd Wischhöfer. Als nächste Herausforderung sieht Anke die Schaffung zusätzlicher Krippenplätze. 60 bis 70 wird die Samtgemeinde bis 2013 brauchen, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Eine weitere Aufgabe wird nach seinen Worten die weitere Sanierung der "Badewonne" sein. Für 2008 hat sich vor allem vorgenommen, die öffentlichen Gebäude einem Energiecheck zu unterziehen, um mögliche Sparpotenziale auszuloten.



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