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Baugebiet Riesackweg

Kompromissvorschläge bleiben unbeachtet

Zu: „Erst Hickhack, dann Zustimmung“ vom 12. November
Über ein dreiviertel Jahr haben sich die Anwohner des angrenzenden Wohngebietes vom Neubaugebiet Riesackweg engagiert, damit ihre Belange in die Planung einfließen.

veröffentlicht am 29.11.2020 um 21:11 Uhr

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Dieses Bürgerengagement wurde stets gelobt und in den vielen Gesprächen und Ortsbegehungen wurde Verständnis und die Bereitschaft nach einer gemeinsamen Lösungssuche signalisiert. Dass es nun einen Ratsbeschluss zum Riesackweg gab, der die Planung ohne Abstriche zulässt, war für die Bürger eine Bruchlandung, die Blessuren hinterlässt. Die vielen Sachargumente und Kompromissvorschläge bleiben ungehört! Es bleibt der Eindruck zurück, alles war umsonst! Nicht einmal der Vorschlag der Grünen, Punkte aus dem vielzitierten Verkehrskreis per Beschluss festzuschreiben, fand keine Mehrheit. Im Vorfeld zur Ratssitzung hatte die Politik ein Verkehrskonzept gefordert und sich darüber beklagt, dass die Verwaltung sie mit einem veralteten Konzept Apenberg konfrontiere. Es konnte der Eindruck entstehen, die Politik habe nicht das „Heft in der Hand“. Was ist aus alldem geworden? Der private Bauträger hat wahrlich Grund die Korken knallen zu lassen. Die Gewinnerwartung für den Riesackweg 3 dürfte, schon wie bei den ersten beiden Abschnitten, immens hoch sein. Er baut mit Bauträgerbindung an einer der attraktivsten Stellen in Hameln in hochpreisigem Segment. Selbst eine finanzielle Beteiligung dieses privaten Bauträgers an einer Entlastungsstraße, wird kategorisch abgelehnt. Diese Möglichkeit hätte eingefordert werden können. Nun sind spätere Maßnahmen zur Verkehrsanbindung und Verkehrsberuhigung vom Steuerzahler zu leisten. Da stellt sich die Frage, wessen Interessen die Ratsmitglieder eigentlich vertreten.



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