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Nabu informiert am 14. April auf dem Marktplatz in Rehren

Kompostieren statt Brenntag

Auetal (la). "Warum sollte man Gehölz- und Heckenschnitt verbrennen, wenn sie doch wiederverwertet werden können und dadurch Menschen, Tieren und Natur zu Gute kommen", sagt Gisela Wittmann vom Naturschutzbund (Nabu) Auetal. Die Einführung von Brenntagen, so der Nabu, sei ein Schritt in die falsche Richtung.

veröffentlicht am 31.03.2007 um 00:00 Uhr

Das Verbrennen von Gehölz- und Grünschnitt finde in der Regel nicht unter optimalen Bedingungen statt; das Gehölz sei weder zwei Jahre abgelagert, noch habe es eine Restfeuchte von 15 Prozent. Dadurch würden erhöhte Emissionen freigesetzt. "Ein Komposthaufen oder eine Benjeshecke sind da umweltfreundliche Alternativen", weiß Gisela Wittmann. Ein reifer Kompost führe Gewächsen wieder reichlich Nährstoffe zu und lockere den Boden. Und: "GeschredderteÄste sind hervorragendes Mulchmaterial, und Todholzhecken- oder- haufen bieten vielen Kleintieren Unterschlupf, wie zum Beispiel dem Igel, der wiederum die Schnecken vertilgt", erläutert Wittmann. Außerdem würde das Abfallvolumen reduziert, also auch die Müllgebühren. Wie ein Komposthaufen funktioniert und worauf man beim Kompostieren achten sollte, darüber informiert der Nabu Auetal am Sonnabend, 14. April, auf dem Marktplatz in Rehren, wenn es wieder heißt: "Start in den Frühling".

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