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Gudrun Raupach ist neue Leiterin der Immanuel-Schule / Dank an "Feuerwehrmann" Jens Beckmann

Kompetent, dynamisch und sehr erfahren

Bückeburg (mig). Der Vorstand des Trägervereins der Immanuel-Schule "Elterninitiative Zukunft für Kinder" freut sich nach den Sommerferien auf eine neue Schulleiterin. "Wir sind überglücklich, dass mit Frau Gudrun Raupach eine kompetente, dynamische und erfahrene Kraft mit Führungsqualitäten zu uns kommt", ist sich der Vorstandeinig. Endgültig in den Ruhestand verabschiedet wird damit "Feuerwehrmann" Jens Beckmann. Der Pädagoge aus Lübeck hatte in Bückeburg ein dreiviertel Jahr auf dieser Position ausgeholfen.

veröffentlicht am 13.06.2008 um 00:00 Uhr

Der Vorstand des Trägervereins (v.l.): Peter Rohde, Gudrun Raupa

In Erinnerung bleiben wird Beckmann vor allem durch sein großes Engagement. Nicht nur morgens, auch am Nachmittag und abends war der Leiter oft vor Ort, half sogar im Blaumann bei der Gestaltung des Schulhofs. Darüber hinaus entwickelte der beliebte Rektor professionellere Strukturen und sorgte bei Träger- und Förderverein für eine klare Aufgabenverteilung. Matthias Eckel, 1. Vorsitzender des Trägervereins: "Die Immanuel - Schule hat von seiner gesammelten Berufserfahrung sehr profitiert." Kurz vor den Sommerferien wird der scheidende Rektor verabschiedet. Um für einen nahtlosen Übergang zu sorgen, steht seine Nachfolgerin schon seit einiger Zeit fest. Gemeinsam mit Jens Beckmann leitet Gudrun Raupach seit April Fachkonferenzen und Dienstbesprechungen, auch viele Eltern kennen sie inzwischen. Derzeit ist Raupach noch an der Grundschule am Sonnenbrink in Stadthagen tätig - sie arbeitete als Personalrätin, Leiterin der Fachkonferenz Mathe und war für ein halbes Jahr kommissarische Konrektorin. Neben der Leitung der Schule, wird die 40-Jährige auch selbst unterrichten (Mathe, Deutsch, Religion, Musik und Sport) und die Klassenleitung des dritten Jahrgangs übernehmen. Raupachs Credo: "Hilf dem Kind es selbst zu tun." Der Unterricht solle den natürlichen Wissensdurst der Kinder in einer altersgerechten Art und Weise stillen, so Raupach. "Schule gestalten macht Spaß, gerade an einer kleineren Schule ist viel machbar." Eines ihrer längerfristigen Ziele ist der weitere Ausbau der vor einem Jahr eingeführten offenen Eingangsstufe. Seit dem letzten September werden die erste und die zweite Klasse zusammen unterrichtet, jedes Kind nach seinem Leistungsstand individuell gefördert. "Wichtig ist, dass Lernen natürlich geschieht", sagt Raupach: "Schule ist für das Kind da." "Wir wollen die Kinder dort abholen, wo sie stehen", erläutert Matthias Eckel das neue Schulkonzept. "Es geht um Fordern und Fördern und um das Erlernen von Selbstständigkeit. Teilweise haben die Kinder bereits Kompetenzen entwickelt, die man sonst eher in höheren Klassen erwartet." Die offene Eingangsstufe kommt bei Eltern und Kindern so gut an, dass es möglicherweise in einigen Jahren auf weitere Klassen ausgeweitet wird. Dass sich Erfolg herumspricht, beweisen die Anmeldezahlen für das neue Schuljahr. "Es ist ein richtiger Schwung an neuen Kindern gekommen", freut sich Matthias Eckel, "es gab viel Resonanz und einen Anmelderekord." Die Qualität des Unterrichts habe sich herumgesprochen, nach acht Jahren sei die Freie Christliche Schule inzwischen etabliert. Noch aber haben sich die Kapazitäten der Immanuel-Schule nicht erschöpft; auch Quereinsteigen ist grundsätzlich in allen vier Klassenstufen möglich.

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