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300 Gäste erleben Aufführung "Dynamit und Pusteblume" / Jeder Dritte feiert im Kursaal weiter

Komödianten zünden "Sprengsatz" im Kurtheater

Bad Eilsen (sig). Das Kurtheater hat zum Jahreswechsel gezeigt, dass es das Podium für Großveranstaltungen in der Region schlechthin ist: Die Aufführung der dreiteiligen Komödie "Dynamit& Pusteblume" von der Laienspielschar "Golanhöhen" aus Wölpinghausen leitete für 300 Besucher im vollbesetzten Haus die letzten Stunden des alten Jahres ein.

veröffentlicht am 03.01.2007 um 00:00 Uhr

Bis auf den letzten Platz besetzt ist das Eilser Kurtheater. 300

Der erste Teil dieses Stückes diente der Einführung in eine verwickelte Handlung. Ein unbeholfen wirkender Mann namens Detlef sah sich allerlei üblen Machenschaften seines Freundes Uwe ausgesetzt, der sein Untermieter war und der es geschafft hatte, ihm Hörner aufzusetzen, indem er ihm die Freundin Ursula ausspannte. Damit aber nicht genug, der Intrigant benutzte noch eine ehemalige Liebschaft mit Namen Claudia. Sie sollte sich in seinem Antrag an Detlef heranmachen. Das hätte ihm in die Karten gespielt. Schließlich gab es noch einen angeblich dementen Unternehmer mit Vornamen Anton, der seinen Pyrotechnik-Betrieb in die Luft gesprengt hatte und dafür 1, 9 Millionen Euro Versicherungsgelder erhielt. Zu dessen Eigenheiten gehörte es, dass er sein Vermögen in einem Behälter mit sich herumschleppte, den er seine "Marie" nannte. Der gerissene Uwe wollte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und sich sowohl Ursula als auch das Geld aneignen. Wie es zum Klärungsbedarf eines Bühnenstücks gehört, kam Ursula ihrem Gespielen aber doch schneller als gewünscht auf die Schliche. Sie durchschaute dessen Ränke und verabschiedete sich von ihm. Aus dem in Liebesdingen unbeholfenen Detlef und aus Claudia wurde schließlich doch noch ein Liebespaar. Zum guten Ende gehörte es auch, dass Anton, der mit seiner "Marie" eine feste Bleibe suchte, bei Detlef einzog. Damit gingen alle Pläne des falschen Freundes zu Bruch. Mit dieser guten Botschaft entließ die Wölpinghäuser Theatergruppe die Zuschauer in die letzten Stunden des alten Jahres. Dass am Schluss eines zunächst schwierig zu überschauenden Geschehens alles ein positives Ende fand, leitete zu der Fröhlichkeit über, die für einen guten Start ins nächste Jahr sorgten. Ein Drittel der Gäste begab sich anschließend nur wenige Türen weiter in den Kursaal, wo parallel zur Theateraufführung die Silvesterparty begonnen hatte. Siehe Bericht unten.

Eine Szene aus der Komödie "Dynamit& Pusteblume".
  • Eine Szene aus der Komödie "Dynamit& Pusteblume".


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