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Aktion 2008 beendet: Auch die jüngsten Sternsinger haben Spaß beim Sammeln für den guten Zweck

Kommunionskids erstmals "dienstverpflichtet"

Bückeburg (jp). Mit dem traditionellen Einholen beim Familiengottesdienst ist auch in der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien die Sternsingeraktion 2008 zu Ende gegangen. An drei Tagen waren die rund 30 Jungen und Mädchen in den Kirchengemeinden St. Marien Bückeburg und St. Johannes Bad Eilsen unterwegs, um den traditionellen Segen "Christus mansionem benedicat" (Christus segne dieses Haus) in die Häuser zu bringen. Die bundesweit zum 50. Mal organisierte Sternsingeraktion stand in diesem Jahr unter dem Mott "Sternsingen für die Eine Welt". In der Kirchengemeinde St. Marien Bückeburg findet das Sternsingen seit 1970 statt.

veröffentlicht am 09.01.2008 um 00:00 Uhr

Auch der kleine "Balthasar" ist ein großer Heiliger - ebenso wie

Bundesweit sind es in jedem Jahr rund 500 000 Jungen und Mädchen, die in der Kleidung der Heiligen drei Könige unterwegs sind, den Segen in die Häuser bringen und für notleidende Kinder in aller Welt sammeln. Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Über 612 Millionen Euro wurden seither gesammelt, über 51 000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 49. Aktion zum Jahresbeginn 2007 sammelten die Mädchen und Jungen aus 12 223 Pfarrgemeinden 38,8 Millionen Euro. Wie viel bei der diesjährigen Sternsingeraktion in Bückeburg und Bad Eilsen zusammengekommen ist, konnte beim offiziellen Einholen noch nicht abgeschätzt werden. Ein dickes Dankeschön richtete der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Johannes Kersting beim anschließenden Neujahrstreff im katholischen Pfarrheim an Theresa Uhlen, die den größten Teil der organisatorischen Arbeit der Sternsingeraktion übernommen hatte. Erstmals waren in diesem Jahr auch alle Kommunionskinder des Jahres 2008 als Sternsinger "dienstverpflichtet". Johannes Kersting war mit dieser Regelung sehr zufrieden: "Vorher haben sich die jungen Leute zwar ein bisschen gesträubt, waren dann aber, als es losging, mit umso größerer Freude bei der Sache." Mit dem traditionellen Neujahrstreff geht die Katholische Kirchengemeinde St. Marien in ein Jahr mit einschneidenden Veränderungen. Fest steht bereits jetzt, dass es die jetzige Kirchengemeinde vom 1. September 2008 an nicht mehr geben wird, da sie zu diesem Zeitpunkt mit den Gemeinden Obernkirchen und Auetal-Rehren zu einer neuen Einheit mit 5300 katholischen Gläubigen verschmolzen wird. "Die Vorbereitungen dazu laufen im Lenkungsausschuss sehr ruhig und bislang zur allseitigen Zufriedenheit", erklärte Johannes Kersting zu Beginn des Neujahrstreffs. Fest steht auch bereits jetzt, dass die Gemeinden Helpsen und Nienstädt an dieser Verschmelzung nicht beteiligt sein werden, da sich deren Gemeindemitglieder für ein Zusammengehen mit Stadthagen entschieden haben. Derzeit kristallisiere sich heraus, dass St. Marien in Bückeburg die Pfarrkirche der neuen Pfarrgemeinde Bückeburg-Obernkirchen-Rehren werde, erklärte Johannes Kersting: "Im Lenkungsausschuss haben die Argumente für Bückeburg eine deutliche Mehrheit. Letztendlich entscheiden werden es aber andere." Noch überhaupt nichts entschieden ist hingegen bei der Besetzung der zukünftigen alleinigen Pfarrstelle: "Daher werde ich mich auch nicht an Spekulationen darüber beteiligen", so Johannes Kersting.

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