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Kommune bei Krippen früh dran

Helpsen (gus). Bezüglich der Einrichtung einer reinen Krippe für Kinder im Alter unter drei Jahren hat Helpsens Bürgermeister Adolf Neitsch Zuversicht über einen baldigen Baubeginn formuliert. Zwar zeige das Beispiel Liekwegen, dass der Bewilligungsbescheid für Zuschüsse recht lange auf sich warten lassen könne. Dennoch stehe dem rechtzeitigen Bau der für den Bereich Bergkrug geplanten Krippe nichts im Wege - speziell unter dem Aspekt, dass für Eltern erst ab 2013 ein gesetzlicher Anspruch auf einen Krippenplatz bestehe.

veröffentlicht am 07.11.2008 um 00:00 Uhr

Neitsch betonte jedoch, dass dem Rechtsanspruch für Eltern auf einen Platz in Tagesstätten für Kinder unter drei Jahren kein Rechtsanspruch für Kommunen auf finanzielle Hilfe von Bund und Land gegenüber steht. Geld gebe es nur, so lange auch welches da sei. Derweil habe sich die Verwaltung in bestehenden reinen Krippen umgeschaut, um sich einen Eindruck von den dortigen Bedürfnissen zu verschaffen. In Heeßen und Misburg sei dies allerdings nur außerhalb des Betriebs möglich gewesen. "Die wollen keinen Besuch, wenn Kinder da sind", sagte der Helpser Bürgermeister. Für den Besuch einer Bückeburger Einrichtung hoffte Neitsch auf anderes Gebaren. Eingedenk dieses Berichts und der bereits bestehenden Unterbringungsmöglichkeiten zumindest von zweijährigen Kindern in der Kita Bergkrug stellte der Helpser SPD-Ratsherr Manfred Kesselring heraus, dass die Gemeinde diesbezüglich früh dran ist. Zumal andernorts noch immer über die Einrichtung altersübergreifender Gruppen diskutiert werde, während Helpsen bereits eine reine Krippe ansteuere.

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