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Integration von gesellschaftlichen Randgruppen in die Mitte der Gesellschaft als besondere Aufgabe zur Gewaltvermeidung und Deeskalation

Kommunale Kriminalprävention aus Sicht der Polizei

Hameln. Die Mitglieder des Fördervereins Kriminalprävention Hameln informierten sich bei Polizeikommissar Jörn Schedlitzki über die kommunale Kriminalprävention aus Sicht der Polizei. Zuvor hatten Vorsitzender Dr. Hermann Niederhut und Schatzmeister Helmut Kiesewalter die im Jahre 2010 geförderten Projekte vorgestellt.

veröffentlicht am 20.10.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 06:21 Uhr

Hameln. Die Mitglieder des Fördervereins Kriminalprävention Hameln informierten sich bei Polizeikommissar Jörn Schedlitzki über die kommunale Kriminalprävention aus Sicht der Polizei. Zuvor hatten Vorsitzender Dr. Hermann Niederhut und Schatzmeister Helmut Kiesewalter die im Jahre 2010 geförderten Projekte vorgestellt. Insgesamt hat der Förderverein 5000 Euro an Initiativen weitergeleitet, wobei auch dieses Mal Deeskalationstraining, Selbstbehauptungskurse und Projekte zur Gewaltvermeidung an Kindertagesstätten und Schulen gefördert wurden. Nachdem Jörn Schedlitzki die Entwicklung kommunaler Kriminalpräventionsräte in den letzten 15 Jahren Revue passieren ließ, fragte er, welche Ausrichtung für die zukünftige Arbeit notwendig sei. Verstärkt sollte das Augenmerk auf Integrationsarbeit gerichtet werden. Wobei nicht nur die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund gemeint sei, sondern auch die Integration von gesellschaftlichen Randgruppen in die Mitte der Gesellschaft. Das Erlernen eigener Verantwortung sei ein wichtiges Thema, wobei die Angebote für Kindergärten bis zum jungen Erwachsenen auch außerhalb von Bildungseinrichtungen notwendig seien, um den Aufstau von Aggressionsentwicklungen und ideologischer Fixierung zu verhindern. Der Kriminalpräventionsrat der Stadt Hameln sollte zudem themenspezifisch in verschiedenen Einrichtungen präventiv tätig sein; es wurde angeregt, diese Arbeit künftig als „Präventionsarbeit in der Stadt Hameln“ zu benennen. Diese thematische Öffnung wurde von allen Vereinsmitgliedern ausdrücklich gewünscht. Die Finanzierung künftiger Projekte ist dem Verein weiterhin wichtig.



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