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"Komasaufen schadet Jugendlichen"

Landkreis. "Komasaufen und Flatrate-Partys schaden den betreffenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen und sind offensichtlich Zeichen einer Jugend, die Grenzerfahrungen sucht", meint Helma Hartmann-Grolm (SPD), Vorsitzende des Kreis-Jugendhilfeausschusses. Die SPD/FDP-Gruppe im Kreistag sieht vor diesem Hintergrund eine langfristig angelegte Jugendarbeit, wie sie seit langem im Landkreis Schaumburg praktiziert wird, als wirksamstes Mittel im Kampf gegen Fehlentwicklungen.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 08:03 Uhr

Prävention, Gesundheitserziehung, aber auch Kontakte mit den Jugendlichen sind nach den Worten von SPD-Fraktionschef Eckhard Ilsemann eine gute Basis. Das Wissen um die gesundheitsschädlichen Einflüsse der Alkoholexzesse müsse noch deutlicher öffentlich weitergegeben werden. Ergänzend müsse, so Hartmann-Grolm, die Verwaltung stichprobenweise Kontrollen in Gaststätten und Discos vornehmen. Veranstaltungen, die mit so genannten "Flatrate"-Partys werben, könnten im Landkreis Schaumburg bereits im Vorfeld verboten werden, so die SPD in einer Pressenotiz.



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