weather-image
10°
×

Sammlung von 4450 gebrauchten Brillen in Hameln, Bad Münder, Bodenwerder und Rinteln

Kolpingsfamilien sorgen für Durchblick

Hameln. Mitglieder und Freunde der heimischen Kolpingsfamilien unterstützen seit vielen Jahren die Entwicklungsarbeit des Internationalen Kolpingwerkes sowie weitere Einrichtungen im In- und Ausland.

veröffentlicht am 22.12.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 03:41 Uhr

Bedürftige Menschen erhalten in der „Einen Welt“ überprüfte und eingemessene Brillen. Menschen in den entlegensten Teilen der Welt, die sonst nie eine Brille erhalten würden, können dadurch kostenlos eine Brille erhalten. Nicht überall sehen die Menschen rosigen Zeiten entgegen. Für viele Menschen in den ärmsten Ländern der Welt sind die Lebensbedingungen und Zukunftsaussichten grau in grau.

Die Hilfe für die Länder der „Einen Welt“ besteht zum größten Teil aus finanziellen Unterstützungen. Doch mit etwas Fantasie können auch sie durch praktische Dienste geleistet werden. Auch alte, ausgediente Brillen sind in der „Einen Welt“ von großem Nutzen. So konnten Alex Hansen, Rudolf Thiel und Raymund Petan von der Kolpingsfamilie Hameln Herrn Ralf Althaus, Geschäftsführer des Deutschen Katholischen Blindenwerkes in Nordrhein-Westfalen, 4450 Brillen übergeben.

Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie Hameln sowie Mitglieder der Pfarrgemeinden St. Augustinus, St. Elisabeth, St. Vizelin, alle in Hameln, aus den Kirchengemeinden in Aerzen, Emmerthal, Bad Münder, Bodenwerder, Rinteln und die Optikerfirmen Brillen Galerie, Brillen Studio Kaiser, Optiker Becker & Flöge, Pro Optik, Die Brille, Dammeier Optik, Fielmann Optik, Goffre Optik, Parpatt Optik, Apollo-Optik, Optik IGA Lamperski aus Hameln, Optik Schulze aus Bad Münder und Fielmann, Rinteln, unterstützen die Aktion. Auch viele Kleinspenden von privater Seite kamen hierbei zusammen. Wie das Blindenwerk mitteilte, wurden im letzten Jahr über 90 000 Brillen im Elsass sortiert, gereinigt, repariert, ausgemessen und weltweit verteilt. In einigen Regionen ist ein Optiker erst in 800 km Entfernung erreichbar. Weiter stellt eine Brille in manchen Teilen der Erde den Gegenwert von sechs bis sieben Monatslöhnen dar.

Ralf Althaus vom katholischen Blindenwerk in Dortmund bedankte sich bei der Kolpingsfamilie Hameln und allen Spendern. Die Kolpingsfamilie sammelt weiter Brillen, Briefmarken, Korken und Handys. Alle diese Sachspenden können zu den Öffnungszeiten der katholischen Pfarrbüros in Hameln, Emmerthal, Aerzen, Bad Münder, Bodenwerder und Rinteln abgegeben werden. Auskünfte erteilen auch gern Alex Hansen, Tel. 05151-95 81 50 und Rudolf Thiel 05151-14501.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige