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Langanhaltender Applaus bei der Premiere des Stücks „Wünsch Dir was…“ in der Aula des Campe Gymnasiums

Köstliche Verwicklungen um eine Tasse Tee

Holzminden (peu). Was den Zuschauer in der Aula des Campe Gymnasiums erwartet, ist klar: Beste Unterhaltung und – wie Jens Auberg in seiner Begrüßung ankündigt – „zwei Stunden Zeit, einfach nur zu lachen. Nicht über flache Gags, sondern über gute.“ Der Mann behält Recht und muss es wissen: Schließlich hat er die neue Komödie des Holzmindener Theatervereins „McTon“ verbrochen, war Ideengeber, Drehbuchautor, Regisseur und Akteur in Personalunion.

veröffentlicht am 11.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:41 Uhr

Der Theaterverein „Mc Ton“ bei seiner Premiere.
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Das Publikum jedenfalls feierte das neue lustige Stück aus der Feder Jens Aubergs mit dem wohlklingenden Titel „Wünsch Dir was…“ bei seiner Premiere mit langanhaltendem Applaus.

Und wer die Komödien der Gruppe und das Ensemble selbst kennt, der weiß: Hier wurde sich wieder gut auf die sechs Aufführungstermine vorbereitet, wurde im Mai mit den Proben begonnen, um die Besucher mit tollem Spiel, großartigen Dialogen und kuriosen Charakteren zum Lachen zu bringen. Bei „Wünsch Dir was—“ bleibt kein Auge trocken. Da prusten die Zuschauer über den stets überarbeiteten und doch in Liebesdingen so blinden Architekten Berthold (Jürgen Schacht) und seine treue Sekretärinnenseele Mimi (Bianca Auberg), die eigentlich nur eins will: Ihrem Chef näher als nah zu kommen. Es darf geschmunzelt werden über die arrogante Walpurga Korntödter (Annedore Claus) und ihre unterbelichtete Tochter Swantje (Isabell Bruns), über den jungen, aufstrebenden Karrieristen Ingo Stronzbeck (Arne Basse), der für Freifrau Ernestine von Gründow (Angelika Czerwinski) eigentlich nur „eine Zwischenmahlzeit“ darstellt, den die gute Frau früher zum Frühstück verspeist hätte. Und es sind nicht zuletzt die sehr neugierige, aber technisch völlig unbegabte Nachbarin Gundula (Elke Quecke), das geheimnisvolle Tante Trienchen (Karin Auberg) oder der „Paragrafenreiter“ Björn Schnüller (Jens Auberg) vom Bauamt, die die Zuschauer zu wahren Lachanfällen hinreißen. Die Zuschauer, die diese kurzweilige und überaus unterhaltsame Komödie noch nicht erlebt haben, dürfen also gespannt sein. Noch besteht die Möglichkeit, die Theatergruppe auf der Bühne zu erleben: morgen und Samstag, 14. November. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Der Besuch lohnt sich, denn man ahnt kaum, welche Verwicklungen von einer Tasse Tee ausgehen können.

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