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Cima-Gutachten zum Einzelhandel: Fläche "Südlich der Marktpassage" mit Priorität entwickeln

"Könnte zusätzlicher Magnet für Altstadt sein"

Stadthagen (ssr). "Mit Priorität" sollte auf dem Areal südlich der Marktpassage zusätzlicher großflächiger Einzelhandel entwickelt werden. Dies ist eine zentrale Empfehlung im "Einzelhandelskonzept für Stadthagen" der Cima-Stadtmarketing GmbH.

veröffentlicht am 12.02.2008 um 00:00 Uhr

Das Areal "Südlich der Marktpassage" wäre laut Cima-Experten ein

Das sehe die Stadtverwaltung grundsätzlich genau so, allerdings werde der Bereich aufgrund etlicher anderer Vorhaben im Jahr 2008 noch nicht angefasst, sagte Bürgermeister Bernd Hellmann. In dem Gutachten heißt es, auf der Fläche südlich der Marktpassage könnten auf bis zu 4500 Quadratmeter neue Geschäftsflächen entstehen. Eine Ansiedlung solcher Größenordnung könnte sich nach Meinung der Experten als "zusätzlicher Magnet für die Innenstadt" erweisen. Voraussetzung sei eine optimale verkehrliche Anbindung an die anderen Stadthäger Hauptgeschäftslagen. Der eindeutige Ratschlag der Cima-Experten: "Der Standort ,Südliche Marktpassage' sollte aufgrund der zu erwartenden positiven Effekte für die gesamte Innenstadt mit Priorität entwickelt werden." "Ganz genau so" wird das vom Stadtmarketing Stadthagen (SMS) gesehen. Dessen Vorsitzender Nikolaus von Schöning ist trotz der Tatsache, dass sich in dem Bereich seit langem nichts tut, gleichwohl der Überzeugung: "Diese Fläche ist potenziell für den Einzelhandel derart attraktiv, dass die Stadt eine Entwicklung dort nicht mit öffentlichen Subventionen anreizen sollte - das müsste auch so funktionieren." Zudem hofft von Schöning, dass ein künftiger Bauherr "städtebaulich das historische Erscheinungsbild des Standorts berücksichtigt". Vom Grundsatz her sehe auch die Stadtverwaltung, dass "dieser zentrale Standort mitten in der Altstadt entwickelt werden sollte", sagte Bürgermeister Hellmann auf Anfrage. Allerdings: "Ich kann mich nicht auf eine schnelle Lösung festlegen." Denn erstens könne auf dem Areal - auf dem sich derzeit ein Parkplatz und einige alte, eher baufällig anmutende, aber teils denkmalgeschützte alte Gebäude befinden - ein Projekt nur gemeinsam mit den Grund- und Hauseigentümern angeschoben werden, so Hellmann. Zum Zweiten stünden für das städtische Bauamt im laufenden Jahr Projekte mit noch dringenderer zeitlicher Priorität an, fügte der Bürgermeister hinzu - die nördliche Altstadt, der Flächennutzungsplan, Straßensanierungen, das Verkehrsleitsystem sowie Baumaßnahmen wegen Krippenplätzen und Ganztagsgrundschulen. "Im Jahr 2008 werden wir das Thema ,Südfläche Marktpassage' wohl noch nicht anfassen."



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