weather-image
3400 Euro teures Schneidwerkzeug getestet

Kochpapst trifft Messerschmied in Schlossküche

Bückeburg (mig). Kochpapst trifft Meisterschmied: Zu einer Stippvisite ist der bekannte Spitzenkoch Dieter Müller nach Bückeburg gekommen. Der Gastronom betreibt in Lerbach ein Schlosshotel und hat viele Auszeichnungen unter anderem für das "weltbeste Kochbuch" empfangen. Auf Einladung von Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe prüfte Müller ein Kochmesser der Wunstorfer Lars Scheidler-Schmiede; begleitet wurde der Besuch von einem Pro 7-Filmteam.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 15:00 Uhr

"Ich hatte noch nie ein so scharfes Messer.": Spitzenkoch Dieter

In der privaten Küche von Fürst Alexander geht es hektisch zu. Spitzenkoch Dieter Müller, von allen Gastronomieführern mit Höchstnoten versehen, steht vor einer Ablage, schneidet Paprika und Zwiebeln. Vor ihm hängt ein Mikrofon, ein Kameramann und die Produktionsleiterin drängen sich auf der gegenüberliegenden Seite. "Ganz schön was los hier", schmunzelt Müller, als ein neuer Besucher die Küche betritt. Dann konzentriert er sich wieder auf das Nesmuk-Messer mit der eingestanzten Fledermaus. Der Schmied des exklusiven Messers (Nesmuk-Edition "Dieter Müller", limitiert auf 20 Exemplare, Sterlingsilber mit Signatur, Kirschholzschatulle, Lindenscheide und Belgischer Brocken für 3400 Euro) steht derweil im Türeingang. Lars Scheidler aus Wunstorf hat das exklusive Kochmesser in tagelanger Arbeit handgefertigt und wartet jetzt auf das Urteil des Meisters. Schließlich unterbricht Müller die Zubereitung kurz, lässt das Messer in der Hand wandern und sagt in Richtung Kamera: "Klasse, ich hatte noch nie ein so scharfes Messer." Dass ihm Fürst Alexander und der Lerbacher Kochpapst bei der Vermarktung seines Messers helfen, freut Lars Scheidler sichtlich. "Unsere Manufaktur ist europaweit einmalig, ich sehe mich als Künstler", sagt der Wunstorfer, der auf höchste Präzision achtet. In seinem Großenheidorner Betrieb arbeiten zwei Mitarbeiter nach seiner Philosophie, fünf Messertypen werden auf Wunsch auch individuell ausgestattet. Jedes der gemaserten Messer ist ein Unikat - in vier Dutzend Arbeitsschritten muss der Stahl immer wieder gefaltet und bearbeitet werden. Einen Einblick in die Produktion bietet der "Galileo"-Beitrag von Pro 7; ausgestrahlt wird die Sendung wahrscheinlich im Dezember. Ebenfalls zu sehen sein wird dann Fürst Alexander im Gespräch mit Dieter Müller. Die beiden unterhalten sich über die Vorzüge des Messers und lassen es sich im Salon schmecken (Erbsensuppe, Hasenrücken, Zander und Sauerkraut). Anja Tschirch, Produktmanagerin des Fürstenhauses, ist überglücklich, dass das Treffen so schnell zustande kam: "Es ist absolut ungewöhnlich, dass Herr Müller hier vorbeikommt, um ein Messer zu testen." Das liegt wohl auch an dem Produkt selbst. Tschirch hat den Messerschmied für den Fürsten entdeckt, ist von der Qualität seiner Produkte überzeugt: "Die Messer sind mit Herzblut gemacht und stehen für die Verschmelzung von Tradition und Moderne." Kontakt: www.nesmuk.de

0000459125-12.jpg

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare