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Keine regelmäßige Parkplatzkontrolle in Nienstädt und Niedernwöhren

„Knöllchen“-Gefahr in Lindhorst

Samtgemeinden. Mit kleinen Parksünden können die Autofahrer in den Samtgemeinden Nienstädt und Niedernwöhren unter Umständen ungestraft davonkommen. In der Samtgemeinde Nienstädt gibt es nach Angaben von Anke Belz vom Ordnungsamt eigentlich keine Parkflächen, wo Gebühren erhoben werden. Solange keine Beschwerden vorliegen, wird auch nicht kontrolliert“, erklärt Belz. Die einzige Ausnahme bilde der „Park & Ride“-Parkplatz am Bahnhof in Kirchhorsten. Dort wird stichprobenartig geschaut, ob ein Parkausweis vorhanden ist.

veröffentlicht am 25.03.2014 um 18:53 Uhr
aktualisiert am 25.03.2014 um 21:11 Uhr

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Autor:

Tina Bonfert

Ähnlich ist es auch in der Samtgemeinde Niedernwöhren. Dort gibt es ebenfalls keine regelmäßigen Kontrollen oder sogenannte Parkplatzwächter. „Wir hätten jederzeit die Möglichkeit, den ruhenden Verkehr zu überwachen. In der Regel ist das jedoch nicht nötig, da es keine Brennpunkte in der Samtgemeinde gibt“, sagt Sebastian Kühn vom Ordnungsamt. Wenn sich Anwohner allerdings beschweren oder die Gehwege zugeparkt werden, würde das schon geahndet.

Im Gegensatz dazu gibt es in der Samtgemeinde Lindhorst etliche Parkflächen, auf denen Autofahrer ihr Fahrzeug nur mit einer Parkscheibe für eine begrenzte Zeit abstellen können. Eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes kontrolliert regelmäßig, ob die Parkzeiten eingehalten werden, und stellt gegebenenfalls auch „Knöllchen“ an diejenigen aus, die es versäumt haben, ihr Auto rechtzeitig wieder wegzufahren. Da Lindhorst ein Grundversorgungszentrum bildet und beispielsweise an der Bahnhofstraße etliche Parkplätze eingerichtet wurden, muss die Samtgemeinde nach Angaben des Samtgemeindebürgermeisters Andreas Günther, auch der Überwachung des ruhenden Verkehrs nachkommen.

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