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Marketing-Experte: Bünte-Brücke braucht Farbe / Nahversorger an die Wallgasse

Klotz: Blumenwall als Stadtpark die Aufgabe für die nächsten zehn Jahre

Rinteln (wm). Eine der zentralen Thesen des Marketing-Experten Christian Klotz, der auf Einladung von "Pro Rinteln" einen Nachmittag lang durch die Stadt marschierte (wir berichteten), ist: Rinteln müsse sich besser "verkaufen", wolle die Stadt gegen die Konkurrenz der Einkaufszentren bestehen. Und Klotz zeigte an ganz praktischen Beispielen, was keinen Sinn mehr mache: In Steinbergen stehen zwei Hinweisschilder auf Rinteln - ein Schild verdeckt das andere - vom Auto aus kann man ohnehin nichts lesen. Die Schilder seien falsch platziert, Schrift wie Schilder viel zu klein. Grundaussage sollte sein: In Rinteln haben wir Platz und Zeit.

veröffentlicht am 02.10.2006 um 00:00 Uhr

Die Bünte-Brücke sei das erste Aushängeschild der Stadt und müsse mit Blumen und Beleuchtung aufgewertet werden, außerdem "muss da Farbe ran". Auch die Weserbrücke brauche mehr Pepp. Zumindest hier widerspricht Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz: Mit Blumenkästen habe man an der Spitzbubenbrückewie Bünte-Brücke nur schlechte Erfahrungen gemacht: Nach ein paar Tagen seien die Pflanzen ausgerissen gewesen. Eine Aufgabe "für die nächsten zehn Jahre" sei der Blumenwall, daraus sollte die Stadt einen richtigen "Stadtpark" machen, so Klotz. In der Innenstadt brauche Rinteln einen Nahversorger im Bereich der Wallstraße mit einer unterirdischen Zuwegung und Parken in einer Tiefgarage mit zwei Etagen. Der Marketingverein brauche mindestens ein Budget von 150 000 Euro, forderte Klotz, sollte wöchentlich Werbung in den heimischen Printmedien platzieren und an jedem Freitag und Sonnabend ein Event in der Stadt organisieren. Ziel für die Innenstadt müsse sein: Leicht erreichbar, große Vielfalt, sauber, sicher und hell beleuchtet. Und noch eine Botschaft von Klotz: Wer mittwochs am Nachmittag noch schließt, handelt nicht zeitgemäß, auch Apotheken nicht.

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