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Klinikum Schaumburg kann kommen

Obernkirchen (mld). Alles andere als überraschend kam das einstimmige Votum der Ratsmitglieder für die Aufstellung des Bebauungsplans „Gesamtklinikum Schaumburg“ und die Änderung des Flächennutzungsplans für das Klinikum.

veröffentlicht am 25.02.2010 um 12:49 Uhr
aktualisiert am 04.12.2012 um 12:49 Uhr

„Es ist nicht alltäglich, dass wir so ein Großprojekt begleiten dürfen“, so Manfred Eßmann (SPD). Natürlich gebe es noch „viele offene Fragen“, doch er erhoffe sich eine „schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit“ mit den anderen Fraktionen.

Thomas Stübke (Grüne) zeigte sich eher skeptisch: Das Klinikum sei ein großer Schritt für Obernkirchen, in dieser Sache verhalte es sich wie mit dem Autohof in Bad Eilsen: „Wir werden erst später sehen, ob die Rahmenbedingungen stimmen.“ Außerdem sei es wichtig, dass Besucher leicht zum Klinikum kämen; er mahnte noch einmal eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr an.

„Beiprodukte“, nannte Martin Schulze-Elvert (CDU/WGO) die offenen Fragen: „Darüber sollten wir reden, wenn es soweit ist. Das Klinikum ist das Positivste, was Obernkirchen passieren kann.“ Mit der Diskussion um noch ungeklärte Details solle man außerdem Investoren nicht verschrecken, sondern „willkommen heißen“.

Im nächsten Tagesordnungspunkt stimmten die Ratsherren dann auch einstimmig für die Teilaufhebung des Landschaftsschutzgebietes „Auetal“ – eine Voraussetzung für den Neubau der Klinik. „Vielleicht können wir so künftig mehr für die Natur tun“, so Stübke. „Bisher wird die Fläche ja stark landwirtschaftlich genutzt.“

„Wenn der Landkreis die Teilaufhebung eines Landschaftsschutzgebietes möchte, geht der Beschluss schnell“, merkte noch Heinrich Struckmeier (CDU) an. „Ich hoffe, das funktioniert künftig auch bei anderen Investoren.“



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