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Parkplatz Steigerturm

Klimaunfreundliches Konzept

Zu „Am Steigerturm soll ein Parkhaus entstehen“ vom 11. Juni
Die unendliche Geschichte des Hamelner Wahnsinns! Fassen wir noch einmal die Fakten zusammen: Bäume werden gerodet, das unliebsame Grün steht dem Projekt nur im Wege; Flächen werden versiegelt, wer braucht schon Grundwasser in Zeiten des Trockenheit; das Verkehrsaufkommen steigt, belebt die viel zu ruhige Wohngegend; die Wohnsituation der Anlieger wird schlechter, da nützt auch eine begrünte Fassade nichts.

veröffentlicht am 19.06.2020 um 21:30 Uhr

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Das alles, liebe Bürger, bekommt Ihr von den Hamelner Stadtwerken geschenkt und als Gimmick oben drauf noch zirka 110 preisoptimierte Parkplätze. Schlau, wer da doch nicht zugreift!

Ein klimaunfreundliches Konzept, was an anderer Stelle völlig verpönt ist. Im Bereich des neu zu errichtenden Bildungscampus auf dem Linsingen Areal werden die PKW Parkplätze angesichts der zuströmenden Massen möglichst gering gehalten, damit der Bürger mehr den ÖPNV nutzt oder auf das Fahrrad umsteigt. Wer dann immer noch nicht umgedacht hat, kann ja die umliegenden Wohngebiete zuparken, Hauptsache der klimafreundliche Schein wird gewahrt. Am Steigerturm möchte man jedoch dem motorisierten Bürger Verständnis zeigen und den allzu knappen Parkraum erweitern, da lacht der Geldsack. Die Versiegelung und Grünflächenvernichtung hat in der klimafreundlichen Solarstadt Hameln Tradition, so wird als Ausgleich für die in Steinwüsten verwandelte Innenstadtwohngebiete neues Bauland im Grünen am Einsiedlerbach errichtet. Enklavenähnliches Wohnen in Waldrandnähe kann doch so schön sein, wenn man es nur hochpreisig genug vermarktet, treu dem Motto Hameln braucht mehr Bauland. Aber Achtung mündige Bürger, vielleicht habt ihr auch bald ein Parkhaus vor der Nase oder seid in mitten einer naturfreien Stein- und Betonwohngegend. Ich möchte mit einem Zitat des Stadtbaurats Aden schließen: „Niemand hat das Anrecht, vor seiner Tür im Grünen zu stehen!“ .



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