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Stoevesandtstraße: Zwei Großspielgeräte reichen aus / Feld für Beachvolleyball geplant

Kletterwand weg - und das Geld nach Vehlen hin

Obernkirchen (rnk). Am Ende ging es schnell: Die Kletterwand auf dem Stoevesandt-Spielplatz wird ersatzlos gestrichen, die Rutsche wird so schnell wie möglich fertiggestellt - und dann wird der Spielplatz Weidkamp in Vehlen saniert.

veröffentlicht am 06.06.2008 um 00:00 Uhr

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Nicht wenige Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Familie und Sport hatten sich vor der vorgestrigen Sitzung den Stoevesandt-Spielplatz noch einmal angesehen. In 14 Tagen so erklärte Stadtjugendpfleger Erhard Vinke, wolle man dort fertig sein. Allerdings, schränkte er ein, schließe das die Rutsche und die Kletterwand nicht mit ein. Vinke bezifferte den Finanzbedarf für den Spielplatz auf 8000 bis 12 000 Euro: "Das hängt auch davon ab, was der Bauhof leisten kann." Ob die Kletterwand denn überhaupt noch notwendig sei, eröffnete Irmhild Knoche (Grüne) die Diskussion: "Wir sollten sie weglassen und in Vehlen investieren, hier ist der Sanierungsaufwand doch viel größer." Wohl wahr: Ein paar verstreut auf dem Spielplatz stehende Geräte versprühen dort den "späten Charme der 60-er Jahre", hatte Ortsbürgermeister Werner Hader (SPD) zuvor bei der Ortsbesichtigung das durchaus passende Bild gefunden. Beate Krantz (CDU) sah esähnlich wie Knoche: Auf dem Spielplatz Stoevesandtstraße gebe es nicht nur ein attraktives Großspielgerät, wie es die inoffizielle Vorgabe vorsieht, sondern deren zwei: die Seilbahn und das große Klettergerüst. Immerhin, sekundierte Martin Schulze-Elvert (CDU), habe man von dem einstigen Plan, pro Jahr einen Spielplatz zu sanieren, abweichen müssen, weil der Investitionsbedarf so hoch sei. Daher sollte man den Spielplatz Stoevesandtstraße so schnell wie möglich abschließen und den Rest in Vehlen investieren. Bis zum Oktober, kündigte Vinke an, werde man Pläne erarbeitet haben, die an den Rat weiter gereicht werden könnten. Auf dem Sommerfest der SPD am 5. Juli sollen Pläne erstellt werden, wie der Spielplatz "Weidkamp" einmal aussehen könnte. Vinke freute sich darüber, dass die Kinder mit einbezogen würden - so, wie es das Gesetz auch ausdrücklich vorschreibe. Danach, so Vinke, könne man auch über Kosten diskutieren. Auf dem Stoevesandt-Spielplatz habe sich einiges getan, erläuterte Vinke. So werde mit wenig Aufwand ein Beachvolleyball-Feld angelegt; und zwar dort, wo sich früher die Seilbahn befunden habe, also im unten Teil des Platzes. Dort habe man auf die Seilbahn verzichtet, weil man den dort stehenden nahen Bäumen nicht recht traut: Noch immer könnten Äste herunterfallen, erinnerte Vinke an die Folgen von "Kyrill". Generell war er mit der Neugestaltung des Spielplatzes durchaus zufrieden: "Es ist schön geworden."

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