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Förderverein und Sponsoren bescheren Kindern an der Groverstraße eine neue Attraktion

Kletterspaß fördert Mut und Geschicklichkeit

Rodenberg (ede). Ob sie nun die gute Aussicht bevorzugen oder sie einfach nur Spaß an der Sache haben - mit der neuen Kletterwand hat der Förderverein den Jungen und Mädchen vom Kindergarten in der Groverstraße einen richtigen dicken Gefallen getan. "Der Kindergarten ist jetzt um eine Attraktion reicher", freute sich Christine Meier, Leiterin der Einrichtung in der Groverstraße während der Einweihung am Sonnabend mit den Kleinen.

veröffentlicht am 20.02.2009 um 15:36 Uhr

Klettern, festkrallen und dann wieder herunterspringen: Die neue

Während einer Feierstunde, an die sich für die Kinder ein Fest für alle Sinne anschloss, dankte Meier all denen die die Anschaffung des Klettergerüsts ermöglicht haben: dem Förderverein, der Firma Oppermann-Druck, Bürgermeister Altenburg, dem Sportpädagogen Edgar Schulz sowie dem Zimmereibetrieb Vogel und Hartmann in Rehren. Im Anschluss nahmen die Kinder die Kletterwand sogleich in Beschlag und betonten unverzüglich, warum sie das neue Spielgerät sofort in ihr Herz geschlossen haben. "Gut rankrallen" könne man sich, meinte der sechsjährige Niklas und der fünf Jahre alte Malte fand besonders gut, "dass man von oben herunterspringen kann." Tobias, sechs Jahre alt, zeigte sich vor allem von den buntenkindgerechten Haltevorrichtungen angetan: "Die Tiere sind echt gut gemacht", sagte er. Und die fünfjährige Quetzali gefiel eigenen Aussagen nach die Aussicht am besten. Bis in die Schweiz oder nach Mexiko könne man von oben sehen, sprudelte es aus der Kleinen in kindlicher Übertreibung heraus. Tatsächlich mache die Kletterwand jedoch nicht nur Spaß, zugleich fördere sie manche Eigenschaft und Fertigkeit, wie Mut, Geschicklichkeit, Kraft oder Ausdauer, wie Meier betonte. Dem Ganzen liege ein sportpädagogisches Konzept zugrunde, ergänzte der Pädagoge Edgar Schulz, der nach den Ideen Meiers entsprechende Zeichnungen für die Zimmerei angefertigt hatte und das Spielgerät abschließend mit den "tierischen" Haltevorrichtungen bestückte. So könne das Kind zum Beispiel ganz gezielt entscheiden, welchen Weg es nehmen möchte, erläuterte der Pädagoge. "Die Wand kommt jedenfalls gut an", sagte Christine Meier an die Adresse des Fördervereinsvorsitzenden Helmut Schaare gewandt. "Sie können also sicher sein, dass das Geld gut angelegt ist." Ganz leer sind die Kassen nach der Investition jedoch nicht. Zum einen wurde das Klettergerüst zum Großteil über das Förderprogramm finanziert. Zum anderen konnte Schaare tags zuvoreine Spende über 150 Euro entgegen nehmen. Klaus Reckling aus Rodenberg hatte an seinem 50. Geburtstag um Geld für die Einrichtung gebeten, die er gleich dem Fördervereinsvorsitzenden zukommen ließ.



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