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Bezirksverband kürt den schönsten Garten

Kleingärtner zeigen, was sie können

Hameln. Der Bezirksverband der Kleingärtner Hameln mit der Fachberatung hat in diesem Jahr den Wettbewerb „Schönster Garten“, „Schönste Kleingartenanlage 2013“ im Sinne der Kleingartennutzung durchgeführt. An zwei Samstagen im Juni wurden die Anlagen von einer Bewertungskommission, bestehend aus dem Vorsitzenden des Bezirksverbandes (BV), Wolfgang Schünemann, den Fachberatern des BV, Peter Sierek, Brunhild Kühl, Renate Eccles und Friederieke Pfaff, sowie einigen Gästen aus der Hamelner Politik bewertet.

veröffentlicht am 12.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 03:41 Uhr

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Die Gastjury bestand aus Britta Kellermann, Lidia Ludwig und Rainer Sagawe vom Bündnis 90/Die Grünen, Hans Wilhelm Güsgen und Klaus-Peter Wennemann von der FDP, Gerhard Paschwitz und Anette Herdagen von der CDU, Bernd Mros und Monika Simon von der Naturschutz- und Landschaftsplanung und Martina Hahlbrock und Ingo Reddeck von der SPD. Der Tross der Jury zog durch 15 Kleingartenkolonien. Wie wichtig den Kleingärtnern inzwischen der Naturschutz ist, fiel ins Auge. So gab es in den unterschiedlichsten Ausführungen Insektenhotels mit der dazugehörigen Bepflanzung, Totholzhecken für die verschiedenen Nützlinge wie Käfer und Krabbler aller Art, mit eigenem Grünschnitt abgedeckte Beete, Steinhaufen für Salamander und Wildblumenwiesen für Solitärbienen und vieles mehr. Natürlich war längst nicht alles perfekt, aber das hat auch niemand erwartet.

Zu einer Kleingartenanlage gehören auch die Wege, das Vereinsgelände, ein Spielplatz und gemütliche Bänke zum ausgiebigen Plaudern. Diese herzurichten und zu pflegen, gehört zur Gemeinschaftsarbeit, muss also vom Arbeitsobmann des Vereins gut organisiert sein. Der Fachberater eines jeden Vereins sollte in der Anlage für Fragen und Probleme präsent sein, bei Bedarf Aktionen mit den Gartenfreunden durchführen. Auch diese Dinge wurden von der Kommission bewertet. Außerdem hatte die Jury die Aufgabe, den schönsten Einzelgarten in jeder Kolonie zu finden, um diesen besonders zu prämieren. Es galt also, ein ziemlich umfangreiches Programm in jedem Verein zu bewältigen. „Bei den hochsommerlichen Temperaturen war das schon sehr anstrengend“, berichtet Renate Eccles. Zu ihrer Freude wurden sie überall reichlich bewirtet und konnten sich immer frisch gestärkt zum nächsten Verein auf den Weg machen. Dafür dankt sie allen Kleingartenvereinen.

Am Ende des 2. Bewertungstages galt es für die Fachberatung, die vergebenen Punkte der Jurymitglieder für jede Kolonie auszurechnen und so die Reihenfolge der Gewinner in Gold, Silber und Bronze zu ermitteln. Natürlich wurde auch der schönste Einzelgarten gefunden. Das Gute an diesem Wettbewerb ist aber, dass es keine wirklichen Verlierer gibt, denn jeder Verein bekommt eine Urkunde.

V. li.: Wolfgang Schünemann gratuliert Willi Gruber vom KGV Ohrberg zum schönsten Einzelgarten.

Am 24. August war es dann so weit, im Rahmen einer kleinen Feier im Vereinsheim des KGV Am See wurde das Ergebnis des Wettbewerbs bekannt- gegeben. Der 1. Vorsitzende vom Bezirksverband der Kleingärtner, Wolfgang Schünemann, begrüßte die anwesenden Gastbewerter und Gartenfreunde, bedankte sich bei allen Helfern und gab das Wort an die Fachberatung.

Die Fachberaterinnen Brunhild Kühl und Renate Eccles zeigten in Form eines kleinen Films einen Querschnitt der Begehung durch die Kolonien und gaben auch einige Eindrücke und Erlebnisse zum Besten. Im Anschluss überreichte Wolfgang Schünemann den Gartenfreunden die errungenen Urkunden und die damit verbundenen Prämien. Dann wurde der Gewinner des schönsten Einzelgartens aufgerufen und es konnte keine größere Überraschung geben. Gewonnen hat Gartenfreund Willi Gruber vom KGV Ohrberg.

Das Fazit der Bewerter war, die Kolonien sind alle völlig unterschiedlich, aber jede auf ihre Art sehr ansprechend und gepflegt. Sie haben, jede für sich, ihren eigenen Charme. Man muss sagen, die Kleingärtner leisten im Einzelnen und in der Gemeinschaft sehr viel, um das Landschaftsbild in und um Hameln-Pyrmont aufzuwerten. Dieses haben auch die Gastbewerter festgestellt, und sie haben so manches Mal gestaunt, was in einem Kleingarten alles möglich ist.



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