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Frühmusikalische Erziehung mit Instrumentenbau weckt die Sinne der Kinder

Kleine Klangforscher in Halle

HALLE. Ein Musikprojekt mit dem Namen „Klangforscher machen Zauberklänge“ stellten die 45 Kinder des Kindergartens Halle ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern vor.

veröffentlicht am 03.08.2018 um 11:55 Uhr

Die Gymnastikbälle entpuppten sich als prima Trommeln. FOTO: BOR
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Julia Alin Reporter

„Musikalische Früherziehung ist immer auch ganzheitliche Förderung. Kinder entwickeln dabei Fähigkeiten wie Sprache, Rhythmusempfinden, Kreativität und Motorik. Nebenbei werden auch soziale und emotionale Kompetenzen gefördert“, erklärte Astrid Kleinwechter. Kinder kämen heutzutage immer weniger mit Instrumenten und Musik in Berührung. Deshalb habe man für das Musikprojekt die „alten und verstaubten“ Musikinstrumente wieder neu zum Leben erweckt, meinte die Leiterin des Kindergartens „Sonnenschein“.

Klänge haben auch immer etwas mit Hören zu tun. So macht etwa die Fliege Frieda „sssssssst“, wogegen der Käfer Karli ein Geräusch macht, welches man schwer in Worten ausdrücken kann.

Auch selbst gebastelte Musikinstrumente gehörten zum Musikprojekt. „Zwei Eisstiele, etwas Tonpapier und ein Gummiband reichten aus, um eine einfache Mundharmonika zu basteln. Auch Rasseln sind einfach herzustellen“, meinte Katharina Allert. Die Eigenbauten durften dann natürlich mit nach Hause genommen und den Eltern vorgeführt werden.

Fünf Erzieherinnen und eine Praktikantin hatten das knapp 45-minütge Programm entwickelt. Gymnastikbälle und Stöcke wurden zu Drums Alive und vereinten Bewegung und Klänge.

Der Zauberer mit dem Namen „Kling Klang“ begleitet die Kindergartenkinder durch die verschiedenen Angebote, in denen sich jeder durch aktive Teilnahme ein Spektrum von neuem Wissen aneignete. So wurden die Waldtage, Turntage sowie die Waldwoche musikalisch begleitet. „Kinder lassen sich schnell motivieren, mit Klängen zu spielen, Musik zu erfahren oder zu spielen und gemeinsam einen Rhythmus zu finden“, meinte Astrid Kleinwechter. Klangvorstellungen (Ich habe eine Rassel), ein Erzähltheater mit dem Kamishibai (Frosch Quarki) sowie klassische Musikstücke („Eye of the Tiger“) fanden in dem bis auf den letzten Platz besetzten Kindergarten-Auditorium ein begeistertes Publikum.

Klänge und Musik werden jedenfalls auch weiterhin ein fester Bestandteil der Arbeit im Kindergarten „Sonnenschein“ bleiben.



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