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Gefahrenpotenzial für Fußgänger und Radfahrer / Zunächst prüfen, ob Strecke zur Stadt gehört

Kirsch: Radweglücke an der L 442 schließen

Obernkirchen (clb). Weil das Fuß- und Radwegenetz an der Landesstraße 442 (Sülbecker Weg) zwischen Bundesstraße 65 und Ortseingang Obernkirchen eine etwa 300 Meter lange Lücke aufweist, hat Ratsmitglied Bernd Kirsch (WIR) in der Stadtratssitzung am Montag den Antrag gestellt, dieses Teilstück in den städtischen Radwegeplan mit aufzunehmen und seinen Ausbau bei Kreis und Land zu beantragen. Desweiteren sollen die Kosten für die Lückenschließung errechnet und finanzielle Mittel im Rahmen der Haushaltsplanungen 2008 und 2009 bereit gestellt werden.

veröffentlicht am 23.11.2007 um 00:00 Uhr

Zwischen dem Sülbecker Weg und der B 65 weist der Fuß- und Radwe

Die L 442 sei eine der wesentlichen Verkehrsadern, welche die Bergstadt an die B 65 anbinde und gleichzeitig als Schul- und Radweg genutzt werde, erklärte Kirsch. Immer wieder sei es jedoch zu brenzligen Überholmanövern, insbesondere für die Radfahrer, gekommen, da kein Fuß- und Radweg vorhanden sei. Da dieses Teilstück nicht im Radwegebedarfsplan mit aufgenommen sei, halte er eine geringe Eigenbeteiligung, etwa 10 bis 20 Prozent der Baukosten, für sinnvoll. Dies könne zu einer vorrangigeren Einplanung und zeitnahen Realisierung führen, so der Ratsherr. Als erste Realisierungsstufe könne er sich auch die Anbindung des rechts abgehenden Feldweges in Richtung Nienstädt vorstellen. Der mögliche Radweg über die Gelldorfer Ampelkreuzung an der B 65 wäre jedoch keine wirkliche Alternative, da er fast ein Kilometer länger als der direkte Weg sei. Anschließend stand der Antrag zur Lückenschließung im Rat zur Diskussion. Erste Zweifel äußerte jedoch Martin Schulze-Elvert (CDU): "Ist das überhaupt unser Grundstück?" Seiner Meinung nach gehöre ein Teil der Strecke schon zu der Gemeinde Nienstädt. Dies müsse zunächst geprüft werden, bevor man weitere Schritte unternehme. Ansonsten halte er diesen Antrag durchaus für sinnvoll. Letztlich einigten sich die Ratsmitglieder - mit einer Enthaltung - darauf, das Thema im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) wieder aufzugreifen.



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